Obwohl ich theoretisch wusste, dass man mit einer Lochkamera - oder Camera Obscura - Photos machen kann, wusste ich doch nicht, dass man sowas so einfach bauen kann und dass man damit einen ganz normalen Kleinbildnegativfilm belichten kann, den man in der Drogerie oder im Photoladen entwickeln lassen kann. Aber jetzt weiß ich's und möchte dieses Wissen hiermit teilen!
Die ersten Photos sind auch gar nicht so schlecht geworden, immerhin sieht man überhaupt was darauf, was ich angesichts der Tatsache, dass ich die Belichtungszeit frei nach Schnauze gewählt habe und auch keine sehr ruhige Hand hatte (bei 10 bis 150 Sekunden ist das nicht ganz zu vernachlässigen), schonmal als Erfolg verbuche. - Gut, die meisten Photos sind ziemlich unterbelichtet und verschwommen.
Die hier sichtbaren roten Flecken kamen daher, dass der Streicholzschachtelkarton nicht lichtdicht genug war
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- nachdem ich ihn nochmal mit Tape überklebt hatte, war das behoben. Nur woher der senkrechte Lichtstreifen kommt und warum das Bild am rechten Rand stärker dunkler wird als am linken, habe ich noch nicht rausgefunden. Vielleicht war mein ungefähr 0,3mm großes Loch irgendwie asymmetrisch...
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