No screaming, no panic, no doom, no gloom. Just a short and simple summary of the latest climate science followed by a discussion of what we’re going to do about it.
Posts mit dem Label Leichte Unterhaltung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leichte Unterhaltung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 23. Dezember 2008
Lesetipp
Ein Bericht des Public Interest Research Centre, erschienen vor rund einem Monat.
Montag, 26. November 2007
Freitag, 24. August 2007
Manchmal brauche ich diese Zeile nicht
Momentan ist hier im Blog nicht so viel los, aber schließlich haben auch Spitzbouben mal Sommerferien verdient, und in Australien, wo bou gerade verweilt, ist ja jetzt Weihnachten. Allerding möchte ich allen kommunistischen Freunden des japano-italienischen Arbeiterhelden Super Mario folgenden schönen Link nicht vorenthalten, obwohl gewisse eher ästhetizistisch gesonnene Teile des Autorenkollektivs (be) das gar nicht so toll fanden. Ich aber schon.
Sonntag, 13. Mai 2007
Der Glaube ist ein fester Halt
Heute endet unsere Themenwoche "Katholizismus - Religion der Katholiken?". Aus diesem Anlass präsentiert euch das spit_Z-Archiv in Vila do Maio (Kap Verde) ein besonderes Schmankerl: Meine vermutlich erste digitale Karikatur, erstellt im Informatik-Unterricht, also wohl in der siebten oder achten Klasse oder so. Das elektronische Original ist leider nicht erhalten, daher hier eine Redigitalisierung eines zeitgenössischen Drucks.
Samstag, 5. Mai 2007
Idee für eine Science-Fiction-Story
Im Jahr 2200 haben Frauen die Weltherrschaft errungen. Männer sind nur noch bessere Haustiere, in ihrer intellektuellen und seelischen Entwicklung vom dann so genannten "denkenden Geschlecht" weit abgehängt. Unter den Historikerinnen dieser Zeit gilt die Lehrmeinung als unumstößlich, dass die Gynokratie durch einen als "Feministische Revolution" bezeichneten Umschwung im Verlauf des einundzwanzigsten Jahrhunderts herbeigeführt wurde. Denn erst zu dieser Zeit habe die technische Entwicklung der Menschheit einen Stand erreicht, auf dem die "weiblichen", d. h. geistigen und sozialen Qualitäten wichtiger wurden als die "männlichen", nämlich asoziale Rücksichtslosigkeit, Egomanie, Körperkraft, Nepotismus und rohe Gewalt. Doch dann stößt die Protagonsitin der Geschichte, eine junge, hochbegabte Idealistin und Lieblingsstudentin der Koryphäe der feministischen Sozialgeschichtsschreibung, in halbvergessenen Archiven auf brisante Dokumente, die eindeutig beweisen: Die Feministische Revolution wurde durch eine neue, ultraeffektive Diät ausgelöst, die auf der Erkenntnis beruht, dass Denken schlank macht. (Und übrigens auch der Hautalterung vorbeugt!) Erst nimmt niemand ihre neue Theorie ernst, doch dann vernichten geheime Mächte das gesamte Archiv mit einer Brandbombe und versuchen gleichzeitig, unsere Protagonistin zu töten. Mit der Hilfe ihrer Professorin kann sie entkommen und Kontakt zu einer linksradikalen Untergrundbewegung von gynokratiekritischen Kommunistinnen aufnehmen. Dort erfährt sie von einem depressiven und hochbegabten jungen Mann - den seine Magersucht zum Intellektuellen gemacht hat. Auch er musste untertauchen, denn in der gynokratischen Welt ist kein Platz für intelligente Männer, die nicht auf den Namen "Hasso" hören und die Zeitung apportieren wollen. Die einzige Chance unserer Heldin ist es, diesen Mann zu finden, um so ihre Theorie zu beweisen. Eine abenteuerliche Suche beginnt...
Freitag, 27. April 2007
Früher war alles lustiger
Montag, 19. Februar 2007
Außerdem ist Mehdorn doof und stinkt
Was andere können, kann ich schon lange. Zum Beispiel Stabhochsprung oder lustige "Anekdötchen" veröffentlichen, die es eigentlich nicht wert sind, gelesen zu werden. Hier ist der Beweis (folgenden Text habe ich beim Stabhochsprung geschrieben):
"Die Bahn" ist ein Unternehmen, das sich seinen Beliebtheitsgrad hart erarbeitet hat und stets bemüht ist, einen dementsprechenden Service zu bieten. Wir alle lieben "Die Bahn", weil sie so toll ist. Überhaupt kann man nichts schlechtes über "Die Bahn" sagen, schließlich ist sie für ein monopolistisches Unternehmen nicht einmal teuer. Anders als andere Großkonzerne behandelt "Die Bahn" ihre Kundschaft aber nicht als gesichtslose Masse, die nur Mittel zum Zweck der Realisierung des abgeschöpften Mehrwerts ist, sondern gemäß modernsten postmaterialistischen Werten, will heißen: hochindividuell. Ich habe es selbst erlebt, nämlich folgendermaßen.
Stellen Sie sich vor - was sich nämlich tatsächlich so zugetragen hat -, dass zwei Personen in Ausnutzung eines befristeten Sonderangebots je eine "BahnCard" erwerben. Sie erwerben die beiden "BahnCards" am selben Tag, am selben Bahnhof, am selben Schalter und praktisch zur selben Zeit (also direkt nacheinander, im Abstand von geschätzen drei Minuten). Beide Personen wollen ihr "BahnCard-Abonnement", das sie damit unweigerlich erworben haben, weil "Die Bahn" ein bisschen so funktioniert wie Jamba, nicht über das erste Jahr hinaus verlängern. Die zur Beendigung des Abos erforderliche Schriftform wahrend, schicken sie daher irgendwann, drei oder vier Werktage vor Ablauf der Frist, je eine Kündigung an "Die Bahn" bzw. an deren "BahnCard-Service", und zwar schicken sie beide Schreiben in ein und demselben Briefumschlag, um Porto zu sparen, quasi den einen Monopolisten gegen den anderen ausspielend. Beide Bahnkunden warten nun gleich lange, bevor sie am selben Tag je einen Brief von "Die Bahn" in ihrem gemeinsamen Briefkasten finden. Was wird wohl in den Briefen stehen?
Im ersten steht: "Briefkopf, Adressat, Absender, Kartennummer, Anrede, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihrem Wunsch entsprechend haben wir die automatishe Erneuerung der oben genannten BahnCard(s) storniert. Blablabla, blabla. Mit freundlichen Grüßen, Ihr BahnCard-Service, Unterschrift: i.A. Silke Loose."
Was aber steht wohl in dem zweiten Brief? Der, nebenbei bemerkt, nicht nur am selben Tag angekommen ist, sondern im Briefkopf auch dasselbe Datum trägt wie der erste? In ihm steht folgendes: "(wie oben), vielen Dank für Ihre Nachricht. Gemäß den Tarifbestimmungen der Deutschen Bahn AG ist eine Kündigung bis spätestens 6 Wochen vor Gültigkeitsbeginn jederzeit möglich. Leider lag ihre Kündigung nicht rechtzeitig bei uns vor. Im Rahmen einer einmaligen, persönlichen Kulanzleistung ohne Anerkennung einer Rechtsverpflichtung, die nicht auf andere Personen oder zukünftige Verträge zum Bezug der BahnCard übertragbar ist, haben wir jedoch in Ihrem Einzelfall ausnahmsweise die Erneuerung der BahnCard gestoppt und Ihr Abonnement storniert. Blablabla, wie oben. Mit freundlichen Grüßen, Ihr BahnCard-Service, Unterschrift: i.A. Silke Loose."
Frau Loose, die sich bitte bei uns melden möge, falls wir ihren Namen löschen sollen, ist eine intelligente Mitarbeiterin, vielleicht ein bisschen zu intelligent. Offenbar hat sie zuerst den hier zuletzt zitierten Standardbrief ausgedruckt und unterschrieben. Als sie dann an die Bearbeitung der zweiten Kündigung ging, fiel ihr auf, dass der ohnehin leicht groteske Eindruck, den das ins Lyrische hinüberspielende Antwortschreiben erweckt, sich ins schlechterdings Absurde steigern würde, wenn sie zwei gleichlautende Briefe an dieselbe Adresse schicken würde. Daher - so meine Vermutung - erhielt jene andere Person, die mit mir gemeinsam die "BahnCard" erworben und gekündigt hatte, den Standardbrief für pünktliche Kündigungen. Dazu möchte ich anmerken: Ja, das ist individueller Service, das ist die Effizienz der freien Wirtschaft, hier merkt man, die Privatisierung hat sich gelohnt, auch wenn wir jetzt das Doppelte zahlen und die Hälfte des Streckennetzes stillgelegt wurde! Aber auch: Nein, so ganz richtig ist es doch auch wieder nicht. Denn eigentlich geht man bei der Bewertung einer Kündigung nicht nach dem Bearbeitungsdatum - was weiß denn ich, wie lange die hypertrophe Bureaukratie dieses überdehnten monopolistischen Riesenunternehmens braucht, um mein Schreiben zu bearbeiten! -, sondern nach dem Datum des Poststempels, und dieses wies die Kündigungen als eindeutig fristgerecht aus. Ganz bestimmt!
"Die Bahn" ist ein Unternehmen, das sich seinen Beliebtheitsgrad hart erarbeitet hat und stets bemüht ist, einen dementsprechenden Service zu bieten. Wir alle lieben "Die Bahn", weil sie so toll ist. Überhaupt kann man nichts schlechtes über "Die Bahn" sagen, schließlich ist sie für ein monopolistisches Unternehmen nicht einmal teuer. Anders als andere Großkonzerne behandelt "Die Bahn" ihre Kundschaft aber nicht als gesichtslose Masse, die nur Mittel zum Zweck der Realisierung des abgeschöpften Mehrwerts ist, sondern gemäß modernsten postmaterialistischen Werten, will heißen: hochindividuell. Ich habe es selbst erlebt, nämlich folgendermaßen.
Stellen Sie sich vor - was sich nämlich tatsächlich so zugetragen hat -, dass zwei Personen in Ausnutzung eines befristeten Sonderangebots je eine "BahnCard" erwerben. Sie erwerben die beiden "BahnCards" am selben Tag, am selben Bahnhof, am selben Schalter und praktisch zur selben Zeit (also direkt nacheinander, im Abstand von geschätzen drei Minuten). Beide Personen wollen ihr "BahnCard-Abonnement", das sie damit unweigerlich erworben haben, weil "Die Bahn" ein bisschen so funktioniert wie Jamba, nicht über das erste Jahr hinaus verlängern. Die zur Beendigung des Abos erforderliche Schriftform wahrend, schicken sie daher irgendwann, drei oder vier Werktage vor Ablauf der Frist, je eine Kündigung an "Die Bahn" bzw. an deren "BahnCard-Service", und zwar schicken sie beide Schreiben in ein und demselben Briefumschlag, um Porto zu sparen, quasi den einen Monopolisten gegen den anderen ausspielend. Beide Bahnkunden warten nun gleich lange, bevor sie am selben Tag je einen Brief von "Die Bahn" in ihrem gemeinsamen Briefkasten finden. Was wird wohl in den Briefen stehen?
Im ersten steht: "Briefkopf, Adressat, Absender, Kartennummer, Anrede, vielen Dank für Ihre Nachricht. Ihrem Wunsch entsprechend haben wir die automatishe Erneuerung der oben genannten BahnCard(s) storniert. Blablabla, blabla. Mit freundlichen Grüßen, Ihr BahnCard-Service, Unterschrift: i.A. Silke Loose."
Was aber steht wohl in dem zweiten Brief? Der, nebenbei bemerkt, nicht nur am selben Tag angekommen ist, sondern im Briefkopf auch dasselbe Datum trägt wie der erste? In ihm steht folgendes: "(wie oben), vielen Dank für Ihre Nachricht. Gemäß den Tarifbestimmungen der Deutschen Bahn AG ist eine Kündigung bis spätestens 6 Wochen vor Gültigkeitsbeginn jederzeit möglich. Leider lag ihre Kündigung nicht rechtzeitig bei uns vor. Im Rahmen einer einmaligen, persönlichen Kulanzleistung ohne Anerkennung einer Rechtsverpflichtung, die nicht auf andere Personen oder zukünftige Verträge zum Bezug der BahnCard übertragbar ist, haben wir jedoch in Ihrem Einzelfall ausnahmsweise die Erneuerung der BahnCard gestoppt und Ihr Abonnement storniert. Blablabla, wie oben. Mit freundlichen Grüßen, Ihr BahnCard-Service, Unterschrift: i.A. Silke Loose."
Frau Loose, die sich bitte bei uns melden möge, falls wir ihren Namen löschen sollen, ist eine intelligente Mitarbeiterin, vielleicht ein bisschen zu intelligent. Offenbar hat sie zuerst den hier zuletzt zitierten Standardbrief ausgedruckt und unterschrieben. Als sie dann an die Bearbeitung der zweiten Kündigung ging, fiel ihr auf, dass der ohnehin leicht groteske Eindruck, den das ins Lyrische hinüberspielende Antwortschreiben erweckt, sich ins schlechterdings Absurde steigern würde, wenn sie zwei gleichlautende Briefe an dieselbe Adresse schicken würde. Daher - so meine Vermutung - erhielt jene andere Person, die mit mir gemeinsam die "BahnCard" erworben und gekündigt hatte, den Standardbrief für pünktliche Kündigungen. Dazu möchte ich anmerken: Ja, das ist individueller Service, das ist die Effizienz der freien Wirtschaft, hier merkt man, die Privatisierung hat sich gelohnt, auch wenn wir jetzt das Doppelte zahlen und die Hälfte des Streckennetzes stillgelegt wurde! Aber auch: Nein, so ganz richtig ist es doch auch wieder nicht. Denn eigentlich geht man bei der Bewertung einer Kündigung nicht nach dem Bearbeitungsdatum - was weiß denn ich, wie lange die hypertrophe Bureaukratie dieses überdehnten monopolistischen Riesenunternehmens braucht, um mein Schreiben zu bearbeiten! -, sondern nach dem Datum des Poststempels, und dieses wies die Kündigungen als eindeutig fristgerecht aus. Ganz bestimmt!
Sonntag, 21. Januar 2007
Aus dem Witzebuch des Philosophen
„Hallo, was machst du denn so?“, sagt der eine Satz zum anderen.
Antwortet der zweite: „Ich stehe hier, ich kann nicht anders.“
Antwortet der zweite: „Ich stehe hier, ich kann nicht anders.“
Abonnieren
Posts (Atom)

