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Sonntag, 29. April 2007

Empfehlung des Hauses

Wenn man schon so'n dolles Blog hat, kann man das ja auch mal nutzen, um persönliche Empfehlungen in die Welt zu verbreiten (also genauer gesagt, an die geschätzten 3 Leser dieses Blog, die aber eine solche Empfehlung auf jeden Fall verdient haben).
Ich möchte jetzt mal Werbung für dieses Produkt hier machen:

Das im Vordergrund zu sehende "Jungsheft" existiert in der vierten Ausgabe (die ersten zwei sind allerdings unter anderen Namen erschienen, "Lecker" und "Glück", die dann jeweils aufgrund von Copyright-Problemen geändert werden mussten - im Fall von "Lecker" gab es eine Kochzeitschrift gleichen Namens.) Es wird von zwei Rock-Girls fabriziert und bietet Porno für Mädchen - ein durch und durch sympathischer Anspruch.
Jedenfalls darin zu sehen sind (nette) Jungs von nebenan, nackig und mit Erektion. Das ist ganz spaßig anzusehen. Die Texte dazu kann man sich allerdings weitgehend sparen - obwohl, diesmal gibt's eine Huldigung an Jarvis Cocker, das ist ein würdiges Thema.
Jetzt neu gibt's das ganze auch in umgekehrt, also nackte Mädels für Jungs. Allerdings sind die Girls nicht ganz so freizügig photographiert wie die Jungs im Jungsheft (keine Erektionen).
Aber das beste ist ja: jeder kann zur Verbesserung der Hefte beitragen, indem er sich selbst als Model bewirbt! Das werd ich dann demnächst auch mal machen (das war jetzt der Eigenwerbungsteil).

Donnerstag, 15. Februar 2007

From A to B and back again

Eigentlich wollte ich ja die Blog-Leser über mein Hausarbeitsthema abstimmen lassen. Weil ich mich ja nie entscheiden kann. Oder ich hätte die Blog-Leser sich ein Thema für mich ausdenken lassen können. Ich hätte sogar tolle Preise ausgelobt. Und natürlich hätte sich eh niemand beteiligt. Aber jetzt habe ich mich doch ganz alleine entschieden. Und ich habe eine bedenkliche Entwicklung festgestellt. Und vielleicht ist Andy Warhol daran schuld. Gut möglich.

Die Geschichte geht so: Ich habe Photos von den Autoren, über die ich schreiben werde, auf Büchern gesehen. Und diese Photos fand ich sehr faszinierend und deswegen habe ich Kopien davon gemacht. Und das ist bedenklich. Denn sowas mache ich normalerweise nicht bei Philosophen. Sowas habe ich zuletzt vor mehreren Jahren mit Bildern von irgendwelchen Künstlern gemacht. Und jetzt glaube ich, dass meine visuelle Neigung anfängt, von meinem Philosophie-Studium Besitz zu ergreifen. Und das ist bestimmt nicht gut. Denn dafür, dass ich bunte Bilder produziere und mich für die faszinierende Persönlichkeit von Philosophie-Künstlern interessiere, werde ich wahrscheinlich keinen Magister bekommen.
Und Andy Warhol ist schuld. Nämlich weil ich mir vor ein paar Tagen eine vierstündige Dokumentation über ihn angesehen habe, auf der Berlinale.
Und wahrscheinlich hat seine Obsession für interessante Leute, Schönheit und Berühmtheit auf mich abgefärbt. Auch weil ich mich erinnert habe, dass natürlich Warhol meine erste (oder sagen wir, eine der ersten) Künstler-Fazination war.

Als ich aus dem Kino kam, habe ich mir sogar eingebildet, eine Frau zu kennen, die ich nur im Fernsehen gesehen hatte. War aber auch eine sehr schöne Frau...

Ach ja, und natürlich können die imaginären Leser jetzt anhand der Bilder raten, über wen ich schreibe. (Wir haben eine kleine Maus versteckt, als Hinweis. Findet ihr sie?) Als Preis gibt es Ich-weiß-noch-nicht-was, aber was Tolles.

Samstag, 10. Februar 2007

Die ganz grosse Liebe

Es gibt sie doch, die Liebe auf den ersten Blick. Auch für mich. Ich dachte schon, ich sei dafür zu kompliziert und zu sehr angewiesen auf narrative Strukturen und Sinn gebende Wiederholungsmomente, auf eine in einem langwierigen Prozess konstruierte Mythologie rund um das zu liebende Objekt. Aber nein. Ein Augenblick genügte, meine Augen meldeten Erdbeereiskremfarbe, Spitzboubenfarbe, ich war hinweg. Hin und weg. Hier ein Fotoshooting.





Natürlich musste ich mich schön machen, um meiner Liebe würdig zu sein. Ein neuer Haarschnitt musste her. Ich stellte mich einer Studentin als Modell zur Verfügung, was mir einen Rabatt einbrachte und tiefe Einblicke in die Kunst des Haareschneidens. Ich ahnte ja nicht, wie viel Technik hinter dem einfachsten Männerhaarschnitt steckt. Mir wurde ein runder Kopf bescheinigt und keine crazy crown. Beides erleichterte anscheinend der Studentin die Arbeit ungemein und machte mich sehr stolz.