Manchmal kommen einem ja schon Zweifel: ist das wirklich die richtige Stadt für mich?
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Dienstag, 3. Juni 2008
Mittwoch, 9. Januar 2008
Montag, 17. September 2007
Der Hund der Vergangenheit sucht eine Leiter
Wir scheinen uns hier gerade in einem etwas verspäteten Sommerloch zu befinden. Kann uns jemand raushelfen? Ich hoffe, es ist nicht zu tief... Aber so ganz entfernt, weit oben, sehe ich etwas wie einen Fleck eines grau verhangenen und feucht tropfenden Himmels. Das muss der Herbst sein. Vielleicht besitzt einer der geneigten Leser oder Nichtleser eine lange Leiter oder eine lange Leitung, über die wir wieder in Kontakt zum Informationsstrom der Außenwelt bekommen könnten.
Ansonsten hoffe ich auf Bou, der mir ein kleines Bilderrätsel versprochen hatte.
Einstweilen grabe ich längst vergessen geglaubte Ideen aus und erfreue alle, die sich von sowas eben erfreuen lassen mit einem OBSTAUFKLEBER!
Hier ist er:

Man frage mich nicht, was denn ein Hund auf einem Obst zu suchen hat und auf welchem wohl. Das frage ich mich nämlich gerade selbst, das ist zu lange her, dass ich den gesammelt habe.
Ansonsten hoffe ich auf Bou, der mir ein kleines Bilderrätsel versprochen hatte.
Einstweilen grabe ich längst vergessen geglaubte Ideen aus und erfreue alle, die sich von sowas eben erfreuen lassen mit einem OBSTAUFKLEBER!
Hier ist er:

Man frage mich nicht, was denn ein Hund auf einem Obst zu suchen hat und auf welchem wohl. Das frage ich mich nämlich gerade selbst, das ist zu lange her, dass ich den gesammelt habe.
Freitag, 17. August 2007
Abgrund, wir kommen!
Ab sofort bin ich blond. Oder jedenfall so was ähnliches, so goldgelb. Das mit der Einwirkzeit und der gleichmäßigen Farbverteilung muss ich wohl noch ein wenig üben - aber dazu wird mir die Gelegenheit nicht fehlen, denn meine Haare wachsen so schnell wie eine Schnecke kriecht (ungefähr).

Das mag jetzt für den einen oder anderen hier nicht so furchtbar spannend sein, denn ihr wusstet ja eh nicht, wie ich vorher ausgesehen habe. (Andererseits habt ihr jetzt hiermit einen Sprung vom Nichtwissen ins Wissen gemacht und das ist doch ziemlich viel wert!) Aber für mich ist es ungeheuer spannend, denn das ist total seltsam jetzt - niemals in meinem bisherigen Leben hatte ich eine andere Haarfarbe als Kastanienbraun! Die Wirkung ist ja komplett anders als vorher! Vielleicht wirke ich jetzt sehr intelligent, oder so, als hätte ich einen total schelchten Geschmack - wahrscheinlich letzteres...
Jedenfalls werde ich nicht davor zurückschrecken, mein neuerworbenes Blondinendasein als Ausrede für sämtliche Blödheiten und Einfallslosigkeiten zu benutzen. Nur damit ihr gewarnt seid! - Dem fortschreitenden rasanten Niedergang dieses Blogs sind damit keine Grenzen mehr gesetzt!
Das mag jetzt für den einen oder anderen hier nicht so furchtbar spannend sein, denn ihr wusstet ja eh nicht, wie ich vorher ausgesehen habe. (Andererseits habt ihr jetzt hiermit einen Sprung vom Nichtwissen ins Wissen gemacht und das ist doch ziemlich viel wert!) Aber für mich ist es ungeheuer spannend, denn das ist total seltsam jetzt - niemals in meinem bisherigen Leben hatte ich eine andere Haarfarbe als Kastanienbraun! Die Wirkung ist ja komplett anders als vorher! Vielleicht wirke ich jetzt sehr intelligent, oder so, als hätte ich einen total schelchten Geschmack - wahrscheinlich letzteres...
Jedenfalls werde ich nicht davor zurückschrecken, mein neuerworbenes Blondinendasein als Ausrede für sämtliche Blödheiten und Einfallslosigkeiten zu benutzen. Nur damit ihr gewarnt seid! - Dem fortschreitenden rasanten Niedergang dieses Blogs sind damit keine Grenzen mehr gesetzt!
Montag, 23. Juli 2007
Die Schönheit der organischen Natur
Boärgs. Also langsam sollte ich mir Gedanken machen, ob meine Haushaltsführungsunfähigkeit nicht bedenkliche Ausmaße annimmt... - Aber stand der Grünkern da wirklich schon so lange?
Montag, 21. Mai 2007
Intime Photos
Montag, 14. Mai 2007
Übrigens...
...ist dieses Blog absolut vertrauenswürdig!
Wir sind nämlich vollkommen neutrale, unparteiische, unbeeinflusste und vorurteilslose Berichterstatter - zumindest in dieser Hinsicht:
Wie ein äußerst seriöser und kein bisschen fragwürdiger Test kürzlich ergeben hat, denkt dieses Blog vollkommen geschlechtsneutral - ein Unisex-Blog sozusagen. Keinerlei Geschlechtergrenzen beeinträchtigen unser Urteil oder trüben unseren unvoreingenommenen Blick.
Alle SpitzBouBen haben einen Test absolviert, mit dem man feststellen kann, ob das eigene Gehirn "männlich" oder "weiblich" funktioniert - und im Schnitt liegen wir genau in der Mitte auf einer Skala von "100% weiblich" bis "100% männlich". Das soll uns erstmal jemand nachmachen!
Damit den Lesern nicht langweilig wird, dürfen sie raten, wer von uns Dreien wie zu diesem Schnitt beiträgt. Wer am nächsten dran ist, gewinnt (irgendwas) (vielleicht).
P.S.: Wie ich per Google herausgefunden habe, ist übrigens dieses Blog hier ebenfalls neutral, unparteiisch und vorurteilsfrei, jedenfalls nach Meinung von Herrn cpteggman (nicht dass ich ihn kennen würde). Nur falls es jemanden interessiert, ist ja nützlich manchmal...
Abbildung: Visualisierung von "Vorurteilsfrei, objektiv eine Sache in gelassener Weise besprechen"
Wir sind nämlich vollkommen neutrale, unparteiische, unbeeinflusste und vorurteilslose Berichterstatter - zumindest in dieser Hinsicht:
Wie ein äußerst seriöser und kein bisschen fragwürdiger Test kürzlich ergeben hat, denkt dieses Blog vollkommen geschlechtsneutral - ein Unisex-Blog sozusagen. Keinerlei Geschlechtergrenzen beeinträchtigen unser Urteil oder trüben unseren unvoreingenommenen Blick.
Alle SpitzBouBen haben einen Test absolviert, mit dem man feststellen kann, ob das eigene Gehirn "männlich" oder "weiblich" funktioniert - und im Schnitt liegen wir genau in der Mitte auf einer Skala von "100% weiblich" bis "100% männlich". Das soll uns erstmal jemand nachmachen!
Damit den Lesern nicht langweilig wird, dürfen sie raten, wer von uns Dreien wie zu diesem Schnitt beiträgt. Wer am nächsten dran ist, gewinnt (irgendwas) (vielleicht).
P.S.: Wie ich per Google herausgefunden habe, ist übrigens dieses Blog hier ebenfalls neutral, unparteiisch und vorurteilsfrei, jedenfalls nach Meinung von Herrn cpteggman (nicht dass ich ihn kennen würde). Nur falls es jemanden interessiert, ist ja nützlich manchmal...
Abbildung: Visualisierung von "Vorurteilsfrei, objektiv eine Sache in gelassener Weise besprechen"
Sonntag, 13. Mai 2007
Linkshänder aller Länder, vereinigt euch lieber nicht!
Vor kurzem bin ich "Mitglied" in einem dubiosen Linkshänderclub geworden.
Der tolle Vorteil, den ich davon angeblich haben soll, besteht darin, dass ich e-mails geschickt bekomme mit allem möglichen Quatsch (Ratschläge, Angebote, virtuelles Schulterklopfen, Selbstvergewisserungen), der mir mein Leben als Linkshänder erleichtern soll.
In meiner Willkommens-e-mail war neben diesem tollen Mitgliedszertifikat hier nebenan (das die Rechtshänder unter den Lesern AUF GAR KEINEN FALL AUSDRUCKEN UND AUSFÜLLEN DÜRFEN, DENN DAS IST NUR FÜR LINKSHÄNDER!!!!), auch ein aufwendig gestalteter Linkshänderkalender (der von rechts nach links läuft, aber das verstehe ich nicht ganz: Schreiben von rechts nach links hätte wohl einen Vorteil, den ich sofort einsehe, aber lesen? Zahlen? ??). Aber das schlimmste kommt noch: es gab auch den Link zu einem Lehrvideo über die richtige Schreibhaltung für Linkshänder. Und seit ich dieses Video angesehen habe, habe ich Komplexe und denke, ich hätte nicht die richtige Schreibhaltung! Meine Nackenprobleme rühren bestimmt nur daher, dass man, als ich noch ein Kind war, versäumt hat, mir die richtige Schreibhaltung beizubringen! Ich bin nicht angemessen gefördert worden!!!
Überhaupt fühle ich mich jetzt total diskriminiert und sehe überall böse Linkshänderfallen: Computermäuse, Gitarren, Wasserkocher, Nähmaschinen, Scheren, Ringblöcke, Dosenöffner, Gemüseschäler, Fahrräder (Dynamo auf der falschen Seite), usw. (wem noch mehr einfällt, der sei aufgefordert, es mir zu schreiben, denn ich fühle mich noch nicht schlecht genug!!) Sicher gibt es für einiges davon auch schon spezielle Linkshänderprodukte (wenn nicht gar für alles), aber die sind natürlich teuer.
Dies alles nur zur Warnung, welch schlechten Einfluss Selbsthilfegruppen von Minderheiten auf das Selbstwertgefühl haben können!
Zum Glück gibt es aber auch ein paar aufbauende Elemente in den e-mails. Im zweiten Newsletter konnte ich folgendes lesen:
"Some people think of left-handedness as a problem, but we know better! Right handers are wired into the logical left half of the brain, which makes them sensible, reasonable and DULL. Left-handers are wired into the artistic right hemisphere of the brain which makes them imaginative, creative, witty, obsessive, infuriating, delightful and original but NEVER DULL
* Of 12 astronauts who have walked on the moon, 4 were left-handers (including the second ever, Buzz Aldrin). That is 1 in 3 rather than the 1 in 10 you would normally expect
* Left-handers are twice as likely to qualify for MENSA, the high IQ society
* A full THIRD of all US presidents since 1945 have been left-handed
* Your sense of humour is in the right side of the brain (left-hand dominant). It is no accident that so many of the great comics have been left-handed
* Left-handers have better 3-dimensional awareness and precision, this explains why there are so many great left-handed tennis players and why there are a lot of left-handed architects"
Ok, ich mag im Alltag gewisse Probleme haben, aber dafür gehöre ich zum intelligenten, kreativen, humorvollen (sic!) und tennisspielbegabten Zehntel der Menschheit! Super!
Der tolle Vorteil, den ich davon angeblich haben soll, besteht darin, dass ich e-mails geschickt bekomme mit allem möglichen Quatsch (Ratschläge, Angebote, virtuelles Schulterklopfen, Selbstvergewisserungen), der mir mein Leben als Linkshänder erleichtern soll.
In meiner Willkommens-e-mail war neben diesem tollen Mitgliedszertifikat hier nebenan (das die Rechtshänder unter den Lesern AUF GAR KEINEN FALL AUSDRUCKEN UND AUSFÜLLEN DÜRFEN, DENN DAS IST NUR FÜR LINKSHÄNDER!!!!), auch ein aufwendig gestalteter Linkshänderkalender (der von rechts nach links läuft, aber das verstehe ich nicht ganz: Schreiben von rechts nach links hätte wohl einen Vorteil, den ich sofort einsehe, aber lesen? Zahlen? ??). Aber das schlimmste kommt noch: es gab auch den Link zu einem Lehrvideo über die richtige Schreibhaltung für Linkshänder. Und seit ich dieses Video angesehen habe, habe ich Komplexe und denke, ich hätte nicht die richtige Schreibhaltung! Meine Nackenprobleme rühren bestimmt nur daher, dass man, als ich noch ein Kind war, versäumt hat, mir die richtige Schreibhaltung beizubringen! Ich bin nicht angemessen gefördert worden!!!Überhaupt fühle ich mich jetzt total diskriminiert und sehe überall böse Linkshänderfallen: Computermäuse, Gitarren, Wasserkocher, Nähmaschinen, Scheren, Ringblöcke, Dosenöffner, Gemüseschäler, Fahrräder (Dynamo auf der falschen Seite), usw. (wem noch mehr einfällt, der sei aufgefordert, es mir zu schreiben, denn ich fühle mich noch nicht schlecht genug!!) Sicher gibt es für einiges davon auch schon spezielle Linkshänderprodukte (wenn nicht gar für alles), aber die sind natürlich teuer.
Dies alles nur zur Warnung, welch schlechten Einfluss Selbsthilfegruppen von Minderheiten auf das Selbstwertgefühl haben können!
Zum Glück gibt es aber auch ein paar aufbauende Elemente in den e-mails. Im zweiten Newsletter konnte ich folgendes lesen:
"Some people think of left-handedness as a problem, but we know better! Right handers are wired into the logical left half of the brain, which makes them sensible, reasonable and DULL. Left-handers are wired into the artistic right hemisphere of the brain which makes them imaginative, creative, witty, obsessive, infuriating, delightful and original but NEVER DULL
* Of 12 astronauts who have walked on the moon, 4 were left-handers (including the second ever, Buzz Aldrin). That is 1 in 3 rather than the 1 in 10 you would normally expect
* Left-handers are twice as likely to qualify for MENSA, the high IQ society
* A full THIRD of all US presidents since 1945 have been left-handed
* Your sense of humour is in the right side of the brain (left-hand dominant). It is no accident that so many of the great comics have been left-handed
* Left-handers have better 3-dimensional awareness and precision, this explains why there are so many great left-handed tennis players and why there are a lot of left-handed architects"
Ok, ich mag im Alltag gewisse Probleme haben, aber dafür gehöre ich zum intelligenten, kreativen, humorvollen (sic!) und tennisspielbegabten Zehntel der Menschheit! Super!
Donnerstag, 26. April 2007
Rekord! Der längste Post überhaupt (in diesem Blog)! (und damit Beweis meiner Egomanie)
Wenn man erstmal darauf achtet, kann man ja ständig irgendwas finden. Neulich habe ich diesen an sich nicht so spektakulären Zettel gefunden.
Außer dass er der Person, die ihn bekommen hat, wohl ebenfalls nicht so spektakulär erschien, denn sonst hätte ich ihn ja nicht zerknittert in einem Spind in der Damenumkleide des Squash-House finden können.
Um dem Zettel doch noch etwas Spannendes abzugewinnen, habe ich eine kleine graphologische Analyse gemacht. Ich bin dabei mal davon ausgegangen, dass der Zettel von einer männlichen Person stammt, aber die Indizien dafür sind natürlich nicht signifikant. Das Ergebnis war folgendes:
"Der Schreiber ist selbstbewusst und bereit,
seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.
Der Schreiber ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Der Schreiber ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen."
Das ist ungemein spannend.
Was aber noch viel spannender ist, ist das Ergebnis der Analyse meiner eigenen Handschrift. Untersucht wurde dabei diese Probe (der Text war zur optimalen Analyse vorgegeben und das ist nicht meine Sonntagsschrift!):
"Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:
Be ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.
Chefs sind nun mal so.
Be ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Be ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Be ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, sie ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.
Be ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Be wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt."
Die wichtigen Stellen hab ich mal markiert. (Ich hab echt nicht geschummelt!)
Dann bin ich aber auf eine noch viel tollere Graphologie-Seite gestoßen, über "Beziehungsprobleme im Ausdruck der Handschrift" und da konnte ich wirklich erstaunlich viele Wahrheiten über mich lesen, nur anhand einer groben Einordnung meiner Handschrift auf 9 binären Dimensionen:
Langsamkeit / Eile
Unverbundenheit / Verbundenheit
Magerkeit / Völle
Kleinheit / Größe
Vereinfachung / Bereicherung
Druckstärke / -schwäche
Regelmäßigkeit / Unregelmäßigkeit
Winkelduktus / Fadenduktus
Enge / Weite
(was das jeweils bedeutet in Bezug auf eine Schrift könnt ihr dem obigen Link entnehmen, falls es denn interessieren sollte)
Hier, seht meine komplexe und faszinierende Persönlichkeit (in Auszügen):
"EILE:
Sie haben oft Mühe, Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner in Ruhe zu zuhören.
Sie warten beim Zuhören nicht immer, bis Ihr Gegenüber fertig gesprochen hat.
VERBUNDENHEIT:
Sie sind unkompliziert und es liegt Ihnen kaum, Probleme groß bis ins Detail zu analysieren.
Es ist möglich, dass Sie gerne am Gewohnten hängen.
Sie machen sich kaum Sorgen über Ihre Zukunft oder Ihr Zusammenleben. Dann ist nicht auszuschließen, dass Sie von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin als unkritisch oder als gedankenlos eingestuft werden.
MAGERKEIT:
Sie sind sehr ernst.
Sie neigen dazu, auch in Partnerproblemen abstrakt und rational zu denken.
Sie sind sehr zurückhaltend und es fällt Ihnen schwer, Ihre Gefühle frei zu äußern.
Es kann sein, dass Sie ganz allgemein etwas schüchtern sind.
GRÖßE:
Es ist möglich, dass Sie sich manchmal etwas zu wichtig nehmen.
Sie geben sich in der Gegenwart anderer sehr selbstsicher. Das könnte zur Folge haben, dass die anderen Sie als Dominant und Unbescheiden erleben und sich in Ihrer Gegenwart zurückgestellt und nicht wohl fühlen.
Sie geben sich gerne großzügig und generös. So positiv das einerseits sein mag, es ist trotzdem möglich, dass die anderen Sie als snobistisch und prahlerisch empfinden könnten.
VEREINFACHUNG:
Wenn Sie vereinfacht oder gar vernachlässigt schreiben, dann ist nicht auszuschließen, dass Sie im Umgang mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Kommunikationsprobleme haben oder dass Sie nicht wahrnehmen, wo im Umgang mit anderen Entgegenkommen und Aufmerksamkeiten gefragt sind.
Es ist möglich, dass Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner nur ungenügend mitteilen, was in Ihnen vorgeht.
Es könnte sein, dass Sie kein großes Bedürfnis haben, umfassend über etwas zu reden oder zu diskutieren.
Sie neigen dazu, sehr rational zu denken und damit vieles zu vereinfachen.
Sie sind im Umgang mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner vorwiegend sachlich und überlegt. Dann könnten Sie den Vorwurf hören, Sie seien kühl, teilnahmslos und ohne Gemüt.
DRUCKSTÄRKE:
Es könnte sein, dass Sie von Natur aus robust sind und einfach nicht verstehen können warum andere so „umständlich und kompliziert“ sind.
Sie haben Mühe mit Leuten, die sich nicht wehren können und nicht den Mut haben „die Sache direkt beim Namen zu nennen“. Das könnte Ihnen den Vorwurf einbringen, Sie seien undifferenziert, verständnislos und grob, und würden mit Ihrer Offenheit die Beziehung belasten.
Sie haben oftmals den Wunsch, sich einfach zu behaupten und Ihre Rechte mit Willkür durchzusetzen. Damit könnten Ihre Partnerin oder Ihr Partner Ihnen den Vorwurf machen, Sie seien ohne Einfühlungsvermögen, hätten keinen Respekt vor den Anliegen der anderen und würden damit die Beziehung aus Eigenwille aufs Spiel setzen.
Es kann sein, dass Sie gerne Opposition ergreifen, weil das Ihnen ein Gefühl von Selbstbewusstsein und Stärke gibt.
UNREGELMÄßIGKEIT:
Wenn Ihre Schrift unregelmäßig geschrieben ist, dann könnte es sein, dass Ihr Innenleben sehr aktiv ist und Sie Probleme haben, konstant und ausgewogen zu bleiben, weshalb Sie dann für Ihre Partner nicht immer sehr berechenbar sind.
Es möglich, dass Sie manchmal sehr emotional reagieren.
Ihre persönliche Freiheit ist Ihnen sehr wichtig und Sie legen Wert darauf, von anderen möglichst unabhängig zu sein. Das könnte Ihre Partnerin oder Ihr Partner zum Vorwurf veranlassen, man wisse nie woran man mit Ihnen sei, weil Sie manchmal sehr aufgeschlossen und dann wieder verschlossen und zurückhaltend seien.
FADENDUKTUS:
Es ist möglich, dass Sie sehr empfindsam sind und sich manchmal nur schwer gegen Eindrücke oder auch Kritik wehren können.
Sie sind oft leicht zu überzeugen, haben Mühe sich selber zu behaupten, und können sich manchmal nur schwer zu einer eindeutigen Meinung durchringen.
Sie sind froh, wenn Sie Vorschläge von anderen dargereicht bekommen, weil Sie sich selbst oftmals nicht recht entschließen können.
Es ist Ihnen Abwechslung wichtig oder Sie haben manchmal das Gefühl, Sie hätten viele Begabungen und könnten doch keine davon richtig verwirklichen. Das könnte Ihre Partnerin oder Ihren Partner zum Vorwurf veranlassen, Sie seien oberflächlich, wollten sich nicht festlegen und hätten keine klare Linie. Vielleicht heißt es sogar, Sie würden manchmal der Wahrheit ausweichen, Sie hätten die Neigung zu schauspielern und seien eine schillernde Person.
WEITE:
Sie mögen Kontakt und haben kaum Probleme spontan, ungezwungen und unmittelbar auf andere zuzugehen. Das mögen aber nicht alle und so könnte Ihnen der Vorwurf blühen, Sie seien ohne Sinn für Distanz und Grenzen, was andere oft in Verlegenheit bringe.
Sie fühlen sich sicher und ungehemmt, so dass es Ihnen kaum schwer fällt, Raum und Platz für sich selbst zu beanspruchen.
Sich zu äußern fällt Ihnen leicht, auch wenn es sich um Themen handelt, die andere nur ungern berühren.
Vielleicht sind Sie eine recht eifrige Natur, die rasch entschlossen und in unkomplizierter Weise etwas unternimmt oder andern zur Verfügung steht. Das mag Ihnen den Vorwurf einbringen Sie würden unbedacht und bedenkenlos handeln, weil Sie leicht zu überreden und zu verführen seien."
So, jetzt wisst ihr alles über mich. Also sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Ich frage mich, wie soll man mit so einer Handschrift denn noch beziehungsfähig sein?
Mehr über die extrem seriöse Wissenschaft der Graphologie gibt's hier und hier.
Außer dass er der Person, die ihn bekommen hat, wohl ebenfalls nicht so spektakulär erschien, denn sonst hätte ich ihn ja nicht zerknittert in einem Spind in der Damenumkleide des Squash-House finden können.Um dem Zettel doch noch etwas Spannendes abzugewinnen, habe ich eine kleine graphologische Analyse gemacht. Ich bin dabei mal davon ausgegangen, dass der Zettel von einer männlichen Person stammt, aber die Indizien dafür sind natürlich nicht signifikant. Das Ergebnis war folgendes:
"Der Schreiber ist selbstbewusst und bereit,
seine Stärken auch anderen zu zeigen.
Er ist locker und großzügig.
Der Schreiber ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Der Schreiber ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen."
Das ist ungemein spannend.
Was aber noch viel spannender ist, ist das Ergebnis der Analyse meiner eigenen Handschrift. Untersucht wurde dabei diese Probe (der Text war zur optimalen Analyse vorgegeben und das ist nicht meine Sonntagsschrift!):
"Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:Be ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.
Chefs sind nun mal so.
Be ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Be ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Be ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, sie ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.
Be ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Be wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt."
Die wichtigen Stellen hab ich mal markiert. (Ich hab echt nicht geschummelt!)
Dann bin ich aber auf eine noch viel tollere Graphologie-Seite gestoßen, über "Beziehungsprobleme im Ausdruck der Handschrift" und da konnte ich wirklich erstaunlich viele Wahrheiten über mich lesen, nur anhand einer groben Einordnung meiner Handschrift auf 9 binären Dimensionen:
Langsamkeit / Eile
Unverbundenheit / Verbundenheit
Magerkeit / Völle
Kleinheit / Größe
Vereinfachung / Bereicherung
Druckstärke / -schwäche
Regelmäßigkeit / Unregelmäßigkeit
Winkelduktus / Fadenduktus
Enge / Weite
(was das jeweils bedeutet in Bezug auf eine Schrift könnt ihr dem obigen Link entnehmen, falls es denn interessieren sollte)
Hier, seht meine komplexe und faszinierende Persönlichkeit (in Auszügen):
"EILE:
Sie haben oft Mühe, Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner in Ruhe zu zuhören.
Sie warten beim Zuhören nicht immer, bis Ihr Gegenüber fertig gesprochen hat.
VERBUNDENHEIT:
Sie sind unkompliziert und es liegt Ihnen kaum, Probleme groß bis ins Detail zu analysieren.
Es ist möglich, dass Sie gerne am Gewohnten hängen.
Sie machen sich kaum Sorgen über Ihre Zukunft oder Ihr Zusammenleben. Dann ist nicht auszuschließen, dass Sie von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin als unkritisch oder als gedankenlos eingestuft werden.
MAGERKEIT:
Sie sind sehr ernst.
Sie neigen dazu, auch in Partnerproblemen abstrakt und rational zu denken.
Sie sind sehr zurückhaltend und es fällt Ihnen schwer, Ihre Gefühle frei zu äußern.
Es kann sein, dass Sie ganz allgemein etwas schüchtern sind.
GRÖßE:
Es ist möglich, dass Sie sich manchmal etwas zu wichtig nehmen.
Sie geben sich in der Gegenwart anderer sehr selbstsicher. Das könnte zur Folge haben, dass die anderen Sie als Dominant und Unbescheiden erleben und sich in Ihrer Gegenwart zurückgestellt und nicht wohl fühlen.
Sie geben sich gerne großzügig und generös. So positiv das einerseits sein mag, es ist trotzdem möglich, dass die anderen Sie als snobistisch und prahlerisch empfinden könnten.
VEREINFACHUNG:
Wenn Sie vereinfacht oder gar vernachlässigt schreiben, dann ist nicht auszuschließen, dass Sie im Umgang mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner Kommunikationsprobleme haben oder dass Sie nicht wahrnehmen, wo im Umgang mit anderen Entgegenkommen und Aufmerksamkeiten gefragt sind.
Es ist möglich, dass Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner nur ungenügend mitteilen, was in Ihnen vorgeht.
Es könnte sein, dass Sie kein großes Bedürfnis haben, umfassend über etwas zu reden oder zu diskutieren.
Sie neigen dazu, sehr rational zu denken und damit vieles zu vereinfachen.
Sie sind im Umgang mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner vorwiegend sachlich und überlegt. Dann könnten Sie den Vorwurf hören, Sie seien kühl, teilnahmslos und ohne Gemüt.
DRUCKSTÄRKE:
Es könnte sein, dass Sie von Natur aus robust sind und einfach nicht verstehen können warum andere so „umständlich und kompliziert“ sind.
Sie haben Mühe mit Leuten, die sich nicht wehren können und nicht den Mut haben „die Sache direkt beim Namen zu nennen“. Das könnte Ihnen den Vorwurf einbringen, Sie seien undifferenziert, verständnislos und grob, und würden mit Ihrer Offenheit die Beziehung belasten.
Sie haben oftmals den Wunsch, sich einfach zu behaupten und Ihre Rechte mit Willkür durchzusetzen. Damit könnten Ihre Partnerin oder Ihr Partner Ihnen den Vorwurf machen, Sie seien ohne Einfühlungsvermögen, hätten keinen Respekt vor den Anliegen der anderen und würden damit die Beziehung aus Eigenwille aufs Spiel setzen.
Es kann sein, dass Sie gerne Opposition ergreifen, weil das Ihnen ein Gefühl von Selbstbewusstsein und Stärke gibt.
UNREGELMÄßIGKEIT:
Wenn Ihre Schrift unregelmäßig geschrieben ist, dann könnte es sein, dass Ihr Innenleben sehr aktiv ist und Sie Probleme haben, konstant und ausgewogen zu bleiben, weshalb Sie dann für Ihre Partner nicht immer sehr berechenbar sind.
Es möglich, dass Sie manchmal sehr emotional reagieren.
Ihre persönliche Freiheit ist Ihnen sehr wichtig und Sie legen Wert darauf, von anderen möglichst unabhängig zu sein. Das könnte Ihre Partnerin oder Ihr Partner zum Vorwurf veranlassen, man wisse nie woran man mit Ihnen sei, weil Sie manchmal sehr aufgeschlossen und dann wieder verschlossen und zurückhaltend seien.
FADENDUKTUS:
Es ist möglich, dass Sie sehr empfindsam sind und sich manchmal nur schwer gegen Eindrücke oder auch Kritik wehren können.
Sie sind oft leicht zu überzeugen, haben Mühe sich selber zu behaupten, und können sich manchmal nur schwer zu einer eindeutigen Meinung durchringen.
Sie sind froh, wenn Sie Vorschläge von anderen dargereicht bekommen, weil Sie sich selbst oftmals nicht recht entschließen können.
Es ist Ihnen Abwechslung wichtig oder Sie haben manchmal das Gefühl, Sie hätten viele Begabungen und könnten doch keine davon richtig verwirklichen. Das könnte Ihre Partnerin oder Ihren Partner zum Vorwurf veranlassen, Sie seien oberflächlich, wollten sich nicht festlegen und hätten keine klare Linie. Vielleicht heißt es sogar, Sie würden manchmal der Wahrheit ausweichen, Sie hätten die Neigung zu schauspielern und seien eine schillernde Person.
WEITE:
Sie mögen Kontakt und haben kaum Probleme spontan, ungezwungen und unmittelbar auf andere zuzugehen. Das mögen aber nicht alle und so könnte Ihnen der Vorwurf blühen, Sie seien ohne Sinn für Distanz und Grenzen, was andere oft in Verlegenheit bringe.
Sie fühlen sich sicher und ungehemmt, so dass es Ihnen kaum schwer fällt, Raum und Platz für sich selbst zu beanspruchen.
Sich zu äußern fällt Ihnen leicht, auch wenn es sich um Themen handelt, die andere nur ungern berühren.
Vielleicht sind Sie eine recht eifrige Natur, die rasch entschlossen und in unkomplizierter Weise etwas unternimmt oder andern zur Verfügung steht. Das mag Ihnen den Vorwurf einbringen Sie würden unbedacht und bedenkenlos handeln, weil Sie leicht zu überreden und zu verführen seien."
So, jetzt wisst ihr alles über mich. Also sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Ich frage mich, wie soll man mit so einer Handschrift denn noch beziehungsfähig sein?
Mehr über die extrem seriöse Wissenschaft der Graphologie gibt's hier und hier.
Dienstag, 30. Januar 2007
Familienalbum
Ich gebe zu, ich bin ein wenig desolat aus meinem Familienurlaub zurückgekommen. Psychisch, nicht physisch. Deswegen hätte ich gestern fast den absoluten no-go-Blogger-Fehler begangen und in sehr, sehr schlechter Stimmung ein Post geschrieben - aber dann hatte ich zum Glück sowieso keine Zeit dafür. Ich werde euch jetzt auch nicht damit langweilen, von meinem Überdruss, meiner Trägheit und meinem stetig zunehmenden Gefühl der Sinnlosigkeit all dessen, was ich tue, zu erzählen, denn ein Familienurlaub mag einen auf all dies erneut stoßen, aber Lösungen hält er nicht bereit. Deshalb verschiebe ich die Berichterstattung darüber, bis ich neue Ideen habe und Ergebnisse vorzuweisen.Sattdessen erzähle ich euch ein wenig von meiner Großmutter.
Denn im Grunde habe ich mich hauptsächlich von ihr verwöhnen lassen und mich auf diese Weise ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt. Außerdem hat sie mir zum ersten Mal Kinder- und Jugendphotos meines Vaters und von ihr selbst und meinem Großvater gezeigt, inklusive Jungmädel- und Wehrmachts-Uniformen, Kriegsgeschichten
und Erlebnisberichten über das 27jährige Zusammenleben mit ihrer herrischen Schwiegermutter. Ich muss gestehen, dass es mir nicht leicht fällt, darüber ein Urteil zu bilden.Mein Großvater wurde 1943 zur Wehrmacht eingezogen und war dann von 1944 bis 1949 in russischer Kriegsgefangenschaft. Meine Großmutter war als Jugendliche und junge Erwachsene erst bei den Jungmädels, dann beim BDM. Später dann in keiner Vereinigung mehr. Aus ihrer Perspektive stellt sich das dar, wie eine Mädchenfreizeitgruppe, man machte Auflüge und Wanderungen - von Politik ist keine Rede. Von Hitler als Person hat man nicht besonders viel gehalten, aber zunächst die Veränderungen als positiv wahrgenommen. Das Verschwinden der Arbeitslosigkeit (oder auch eher: der sichtbaren Arbeitslosen) war zuerst das auffälligste Zeichen, erzählte meine Großmutter. Und dann dachte man: naja, dieser Hitler, der hat vielleicht was drauf. Vorher stapelten sich die Fahrräder vor dem Amt, das für die Arbeitslosen zuständig war, als Hitler kam, waren dort kaum noch welche. Von Juden in ihrer Umgebung wusste sie nichts - sie kannte keine. Dass Kommunisten zur "Umerziehung" in ein Lager in der Nähe kamen, hatte sie mitgekriegt. Im Nachhinein fühlte man sich dann von ihm betrogen, sagte sie, als man von den Morden und Verbrechen erfuhr, aber auch wegen des Krieges. Der Bruder meiner Großmutter fiel in der Nähe von Stalingrad. Sie wusste aber auch noch, dass sie mit Anfang Zwanzig (sie ist Jahrgang 1921) ihre Skier für die Soldaten an der Ostfront gespendet hatte. Es gab einen Aufruf, Skier zu spenden, damit die Soldaten in Russland besser im dortigen Winter zurechtkommen.
Wie hat meine Großmutter das alles damals wirklich wahrgenommen, und was ist auf nachträgliche Verdrängungsleitungen zurückzuführen? Was hat man wirklich gewusst und was nicht und was hätte man wissen können und unter welchen Umständen ist das vorwerfbar, wenn man es nicht gewusst hat? Ist das einfach nur naiv oder blind oder schaute man weg? Oder ist nicht vielmehr, wenn, dann das Verhalten nach dem Ende des NS-Regimes relevant - wie man mit dem Wissen umging, was man tat, um das eben Geschehene, an dem man unwissend, unwillentlich oder wie auch immer doch beteiligt war, aufzuarbeiten? Und ist das heute noch wichtig, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen? Und welches Recht habe ich, meine Großmutter darüber auszufragen und mir Urteile anzumaßen? Und sollte all das irgendwelche Auswirkungen auf mein Verhältnis zu meiner Großmutter heute haben, die ich als äußerst liebenswürdigen, großherzigen und bescheidenen Menschen kenne? Wie kann ich diese ihre Wesensart schätzen - was ich tue, denn ich mag meine Großmutter sehr, sehr gerne - und gleichzeitig anerkennen, dass sie in der NS-Zeit, als sie so jung auch nicht mehr war, dass es vieles entschuldigen würde, sich möglicherweise auf eine Weise verhalten hat, die die damaligen Grausamkeiten mitermöglicht hat, wenn auch nicht absichtlich oder wissentlich, sondern lediglich passiv und vermutlich naiv und "unpolitisch"? Für was ist ein Mensch überhaupt verantwortlich (zu machen)? Das sind die nicht sehr originellen Fragen, die ich mir dennoch stelle.Im Moment habe ich keine Antworten, aber wahrscheinlich ist das auch nicht so relevant. Es kommt eigentlich auch überhaupt nicht darauf an, was ich von meiner Großmutter denke. Vielmehr ist es einfach interessant, Berichte aus dieser Zeit aus der Perspektive einer vermutlich recht durchschnittlichen, kleinbürgerlichen jungen Frau in Schwaben zu hören und auf diese Weise etwas darüber zu lernen, wie der Nationalsozialismus funktioniert hat.
Ich habe übrigens auch vor kurzem ein interessantes Interview mit einer Historikerin, Dagmar Herzog, gelesen, über Sexualität im Nationalsozialismus. Es ging ihr darum, zu sehen, dass die Sexualpolitik im NS zwar in Bezug auf Minderheiten und von der heterosexuellen deutschen Norm abweichende Menschen sehr repressiv war, aber für den "normalen deutschen Menschen" und insbesondere auch Frauen durchaus liberal und aufgeklärt war, was zum Beispiel Sex vor der Ehe, den weiblichen Orgasmus und Spaß am Sex angeht - im Vergleich zur Zeit davor und unmittelbar danach, in den Fünfzigern. Das ist ein interessantes Faktum, finde ich. Ihre These war, dass die Prüderie der Nachkriegszeit eine Art Verdrängungsleistung und Abwehr des dann als zügellos und unmoralisch klassifizierten NS war, mit der sich die Deutschen, insbesondere konservative Kräfte und die Kirchen, von dieser Zeit absetzen und moralisch reinwaschen wollten. Erst in den 60ern kam der Umschwung und die Ansicht, der NS sei prüde und repressiv gewesen. Die 68er sind so eher eine Antipostfaschistische Bewegung gewesen, wie sie sagte, als eine Antifaschistische.
Dagmar Herzog hat dazu auch ein Buch geschrieben, das ich bislang aber nicht gelesen habe: "Die Politisierung der Lust. Sexualität in der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts" (aus dem Englischen, München 2006).
Sonntag, 14. Januar 2007
Selbstbewusstsein, als Glas Wasser veranschaulicht
Um gewisse Irritationen auszuräumen, die mein avancierter Stil und der anspruchsvolle Inhalt einiger meiner Posts verursacht haben, anbei eine kleine Reihe von Schaubildern.Auf diesen finden sich wichtige Sachverhalte veranschaulicht, deren Kenntnis das angemessene Verständnis und die richtige Bewertung einiger Aspekte meiner Bloggerarbeit vereinfachen könnte. Die wichtigsten Informationen ergeben sich aus einem Vergleich aller drei Figuren, nicht aus der isolierten Betrachtung von, beispielsweise, Figur 2.
Der schematische, technische Charakter der Zeichnungen möge entschuldigt werden; er dient der größern Klarheit und der wissenschaftlichen Präzision. Bei den sanduhrförmigen Buchstaben handelt es sich um s's (ausgesprochen: "kleine Esses").
Falls Sie nach eingehender Betrachtung der Schaubilder denken: "Wow. Ich wäre auch gern so wie spit_Z!", dann haben sie alles richtig verstanden.
Donnerstag, 11. Januar 2007
Ach du meine Güte
Nee nee nee, das ist mir echt zu blöd.
Also wenn man schon meine Handschrift fälschen will, sollte man sich etwas mehr Mühe geben und z. B. wenigstens ein Muster verwenden, anstatt deren Eigenheiten aus dem Gedächtnis zu reproduzieren. Der Neigungswinkel der Buchstaben ist völlig falsch; die Bs, Ms und Gs sehen auf den ersten Blick ganz anders aus als meine; etc. pp.
Außerdem hätte ich das schöner formuliert; vorausgesetzt natürlich, der Inhalt wäre wahr und nicht etwa frei erfunden, und vorausgesetzt ferner, ich hätte die Angewohnheit, jeden Mist, den ich irgendwann erledigen will, auf Listen festzuhalten, um eine fade Ersatzbefriedigung zu schaffen angesichts der Tatsache, dass ich kaum etwas von alledem jemals gebacken kriege, wie das bei gewissen anderen Personen (deren Namen ich hier nicht zu nennen brauche, nämlich BE und niemand anderes, oder wer könnte wohl sonst gemeint sein? Nein, es ist be!) der Fall ist.
Wenn es aber schon darum geht, doofe Fälschungen zu veröffentlichen, möchte ich sagen, dass ich das auch kann und hiermit unter Beweis stelle. Anbei ein gefälschtes Photo von be, das Gavin O'Neill aufgenommen hat und das in Wirklichkeit irgendein Model namens "Zoe" in kitschiger Pose mit doofem Gesichtsausdruck zeigt und ein typisches Beispiel für langweilig-stereotypen, konformistischen, sexistischen vulgärerotischen Kulturindustriemüll darstellt. (Kleine Abschweifung: Nein, da fehlt kein Komma nach "sexistisch", da gehört kein Komma hin, da steht aus gutem Grund keins. Dieser Blogger kann sich vielleicht nicht mit außerirdischen Waffen versorgen, aber die Waffen der deutschen Grammatik, die in gewissen Kreisen mindestens ebensoviel Angst und Schrecken verbreitet, stehen ihm wohl zu Gebote!) Es ist natürlich eine schmeichelhafte Fälschung, denn in Wirklichkeit ist be total warzenübersät und hässlich, zumindest innerlich, sonst würde sie ja offensichtlich nicht so einen lügenhaften Dreck veröffentlichen! Außerdem will ich damit andeuten, dass es nämlich auch die Möglichkeit gibt, ungefälschte Photos von be zu veröffentlichen, die sie in diesem Blog sicher nicht sehen will. Hat das jeder kapiert? Ich will be (und andere potentielle Denunziatoren, die sich darauf verlassen, dass ich in Wirklichkeit keine Verbindungen zu den Irk habe, weil sie sonst nämlich befürchten müssten, ihre verleumderischen Veröffentlichungen bitter zu bereuen) also dazu motivieren, wenn sie schon solchen Unfug treiben muss, gefälligst bei gefälschten Beweisen zu bleiben. Denn ich schieße mit gleichen Waffen zurück; nur auf höherem intellektuellen und rhetorischem Niveau.
Also wenn man schon meine Handschrift fälschen will, sollte man sich etwas mehr Mühe geben und z. B. wenigstens ein Muster verwenden, anstatt deren Eigenheiten aus dem Gedächtnis zu reproduzieren. Der Neigungswinkel der Buchstaben ist völlig falsch; die Bs, Ms und Gs sehen auf den ersten Blick ganz anders aus als meine; etc. pp.
Außerdem hätte ich das schöner formuliert; vorausgesetzt natürlich, der Inhalt wäre wahr und nicht etwa frei erfunden, und vorausgesetzt ferner, ich hätte die Angewohnheit, jeden Mist, den ich irgendwann erledigen will, auf Listen festzuhalten, um eine fade Ersatzbefriedigung zu schaffen angesichts der Tatsache, dass ich kaum etwas von alledem jemals gebacken kriege, wie das bei gewissen anderen Personen (deren Namen ich hier nicht zu nennen brauche, nämlich BE und niemand anderes, oder wer könnte wohl sonst gemeint sein? Nein, es ist be!) der Fall ist.
Wenn es aber schon darum geht, doofe Fälschungen zu veröffentlichen, möchte ich sagen, dass ich das auch kann und hiermit unter Beweis stelle. Anbei ein gefälschtes Photo von be, das Gavin O'Neill aufgenommen hat und das in Wirklichkeit irgendein Model namens "Zoe" in kitschiger Pose mit doofem Gesichtsausdruck zeigt und ein typisches Beispiel für langweilig-stereotypen, konformistischen, sexistischen vulgärerotischen Kulturindustriemüll darstellt. (Kleine Abschweifung: Nein, da fehlt kein Komma nach "sexistisch", da gehört kein Komma hin, da steht aus gutem Grund keins. Dieser Blogger kann sich vielleicht nicht mit außerirdischen Waffen versorgen, aber die Waffen der deutschen Grammatik, die in gewissen Kreisen mindestens ebensoviel Angst und Schrecken verbreitet, stehen ihm wohl zu Gebote!) Es ist natürlich eine schmeichelhafte Fälschung, denn in Wirklichkeit ist be total warzenübersät und hässlich, zumindest innerlich, sonst würde sie ja offensichtlich nicht so einen lügenhaften Dreck veröffentlichen! Außerdem will ich damit andeuten, dass es nämlich auch die Möglichkeit gibt, ungefälschte Photos von be zu veröffentlichen, die sie in diesem Blog sicher nicht sehen will. Hat das jeder kapiert? Ich will be (und andere potentielle Denunziatoren, die sich darauf verlassen, dass ich in Wirklichkeit keine Verbindungen zu den Irk habe, weil sie sonst nämlich befürchten müssten, ihre verleumderischen Veröffentlichungen bitter zu bereuen) also dazu motivieren, wenn sie schon solchen Unfug treiben muss, gefälligst bei gefälschten Beweisen zu bleiben. Denn ich schieße mit gleichen Waffen zurück; nur auf höherem intellektuellen und rhetorischem Niveau.
Enttarnung
Von wegen, spit_Z hat nichts mit Zim zu tun!! Welch infame und hinterhältige Lüge! Welch durchschaubare Lüge!!
Denn diesen Zettel fand ich heute morgen unter der Matratze von spit_Z:

Wohl eine Art Merkzettel, den er sich jeden Abend vor dem Einschlafen durchliest, um zu kontrollieren, wie weit er mit seinem Plan schon ist. Man beachte seine hektische und krakelige Schrift, die seine Nervosität verrät! (Ich muss den Zettel schnell wieder zurücklegen, damit er nichts merkt. Zum Glück ist er so auf seinen Plan fixiert, dass er die anderen Einträge in diesem Blog nicht liest.)
Spit_Z, mich kannst du nicht täuschen!! Ich weiß, wer du bist!! HAHA!
Ich kann nur davor warnen, den Einträgen von spit_Z Beachtung zu schenken - SIE SIND GEFÄHRLICH!
Denn diesen Zettel fand ich heute morgen unter der Matratze von spit_Z:

Wohl eine Art Merkzettel, den er sich jeden Abend vor dem Einschlafen durchliest, um zu kontrollieren, wie weit er mit seinem Plan schon ist. Man beachte seine hektische und krakelige Schrift, die seine Nervosität verrät! (Ich muss den Zettel schnell wieder zurücklegen, damit er nichts merkt. Zum Glück ist er so auf seinen Plan fixiert, dass er die anderen Einträge in diesem Blog nicht liest.)
Spit_Z, mich kannst du nicht täuschen!! Ich weiß, wer du bist!! HAHA!
Ich kann nur davor warnen, den Einträgen von spit_Z Beachtung zu schenken - SIE SIND GEFÄHRLICH!
Mittwoch, 10. Januar 2007
Wichtiges Dementi: "Z is NOT for Zim!!!"
Aufs Entschie- denste möchte ich jüngst aufgekom- mene Gerüchte dementie- ren, das Z in meinem Namen stünde für Zim (links im Bild), den bekannten Eroberer des Irkenimperiums, der die Eroberung und Vernichtung der Erde durch die Irk vorbereitet. Es entspricht keinesfalls den Tatsachen, dass ich mit den Irk sympathisiere. Niemals habe ich deren Pläne, die Erde oder andere Planeten zu vernichten, durch Wort oder Tat unterstützt. Keinesfalls befürworte ich die Versklavung oder Auslöschung der Menschheit, der ich mich durch Liebe und Solidarität verbunden fühle, und selbstverständlich würde ich nicht meine eigene Spezies an eine noch so überlegene außerirdische Rasse wie die Irk verraten. Auch kenne ich keinen Eroberer Zim und finde ihn auch nicht sympathisch. Jeder, der weiterhin behauptet, das Z in spit_Z stünde für Zim und ich wäre ein Kollaborateur der Invasionsstreitmacht der Irk, wird von meinem Anwalt mit einer Unterlassungsklage und Schadensersatzforderungen konfrontiert werden. Ich habe volles Vertrauen in irdische Rechtssysteme und würde keinesfalls eventuelle Invasionstruppen der Irk veranlassen, meine Denunziatoren zum Schweigen zu bringen.
Sonntag, 7. Januar 2007
Hallo Welt!
Zunächst einmal möchte ich bekanntgeben, dass dieser blöde Name nicht meine Idee war, sondern mir von "bou" (sic) und "be" (sic) aufgenötigt wurde. Denn mein Blogger-Pseudonym müsse ja zu ihren "passen", und der von ihnen eingeführte Markenname "Spitzboube" hat nun mal nicht mehr viele Teile übrig. Ich bestehe deshalb auf der - ansonsten sinnlosen - Schreibweise "spit_Z", weil der Name auf diese Weise nicht nur bescheuert klingt, sondern auch so aussieht. Ich bin übrigens dankbar für alle intelligenten Vorschläge, welcher andere Sinn sich hinter der Zeichenfolge "spit_Z" verbergen könnte.
Ich habe auch noch eine andere Frage an dich, Welt. Wozu brauchst Du eigentlich Blogger? Und ich meine jetzt nicht sowas wie Blogger in Teheran oder Bagdad oder so, die Dir vielleicht wichtige Dinge mitzuteilen haben. Nein, ich meine so Blogger wie uns hier im Spitzboubenblog. Was sollen die dir sagen? Was haben all diese tausenden von Blogs im Internet zu suchen, außer einer auf ewig im Stadium der Potenz verbleibenden Weltberühmtheit für ihre Autoren? Sind sie nicht irgendwie überflüssig? Was sollte mich motivieren, hier was reinzuschreiben? Sollte man all diese lediglich von ihrer Eitelkeit getriebenen Blogger nicht verachten? Bedeutet der Übergang vom Tagebuch zum Blog unter dem Gesichtspunkt der moralischen Erziehung des Menschengeschlechts nicht eigentlich einen Rückschritt?
Ich habe auch noch eine andere Frage an dich, Welt. Wozu brauchst Du eigentlich Blogger? Und ich meine jetzt nicht sowas wie Blogger in Teheran oder Bagdad oder so, die Dir vielleicht wichtige Dinge mitzuteilen haben. Nein, ich meine so Blogger wie uns hier im Spitzboubenblog. Was sollen die dir sagen? Was haben all diese tausenden von Blogs im Internet zu suchen, außer einer auf ewig im Stadium der Potenz verbleibenden Weltberühmtheit für ihre Autoren? Sind sie nicht irgendwie überflüssig? Was sollte mich motivieren, hier was reinzuschreiben? Sollte man all diese lediglich von ihrer Eitelkeit getriebenen Blogger nicht verachten? Bedeutet der Übergang vom Tagebuch zum Blog unter dem Gesichtspunkt der moralischen Erziehung des Menschengeschlechts nicht eigentlich einen Rückschritt?
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