Nachfolgend ein wirrer, assoziativer Gedankenstrom, der sich gestern durch mein Gehirn wand, während vor dem Fenster Menschenmassen mit deutschen Fahnen die Straße verstopften (siehe Video-Beweis unten) - und das in Kreuzberg! Gibt es denn keinen sicheren Ort mehr?:
Nicht dass die Fußball-EM es wirklich wert wäre, sich darüber aufzuregen - obwohl, eigentlich schon. Ich meine, WAS IST DAS? Was ist passiert? Was tun diese Leute da unten auf der Straße? die stundenlang, ja die ganze Nacht lang in ihren Autos sitzen, Fahnen schwenken und während sie in endlosen Staus stehen (leider vor meiner Haustür) pausenlos auf die Hupe drücken, gar Raketen abfeuern, winken und wedeln, rufen, gröhlen und vor allem: hupen, hupen, hupen. Und das ganze STUNDENLANG! Was ist passiert? Hab ich was verpasst? Ich meine, mein naives Intellektuellengehirn kriegt das nicht so richtig zusammen, wie man stundenlang enthusiastisch jubeln kann, irgendwann muss einem doch die Puste ausgehen, so ein kurzer Freudentanz, ok, aber stundenlang?? Ist das noch *real*? Oder ist das mehr so eine Art Leistungszwang: "Wir müssen jetzt durchhalten, die Ehre unserer Nation steht auf dem Spiel, sonst lachen die Türken uns aus, wenn wir jetzt nicht mindestens noch drei Stunden weiterhupen."
Demonstrativ einen SIEG zu feiern, während andere (in der Natur der Sache liegend) verloren haben: das ist sowieso barbarisch und natürlich auch völlig kindisch: "Bähbäh, ich hab gewonnen, und duu hast verloren, bähbäh, und das sage ich jetzt den ganzen Tag, damit du dich den ganzen Tag ärgerst. Und du kannst gar nicht sagen, dass es dir egal ist, weil ich dich die ganze Zeit damit nerven werde, so dass es dir nicht egal sein KANN, bähbäh!"
Oder noch schlimmer als kindisch, nämlich latent gewalttätig und Wir-gegen-die-Schema und böse usw. - eh klar. Das ist so offensichtlich und trotzdem machen alle mit, zumindest gucken alle mit.
Sich überhaupt über einen Sieg als Sieg an sich, nicht als Sieg für eine bestimmte Sache, die man wertschätzt, zu freuen, ist eigentlich komplett absurd - oder ist die Sache, um die es da unten geht, tatsächlich die deutsche Nation? Wo kommt nur dieses beschissene neue deutsche Wir-Gefühl her? Ist das nicht sogar schlimmer als vor zwei jahren bei der WM? Steigert sich das jetzt immer weiter, ist bei Olympia diesen Sommer womöglich Ähnliches zu befürchten?? Wann ist das eigentlich? Wo kann ich hinflüchten?
Waahh, ich verstehe ja schon nicht, wie man sich über etwas derart Dämliches wie den Sieg ein nationalen Fußballteams tatsächlich freuen kann, ich meine, so richtig freuen, als hätte man selbst etwas tolles erlebt oder erreicht... - das ist doch irgendwie seltsam: ganz NORMALE Leute, mit denen man zuvor noch über ganz normale Dinge geredet hat, die man beim Bäcker trifft oder in der U-Bahn, die man vielleicht SOGAR KENNT, ticken plötzlich völlig aus, entpuppen sich als komische Freaks, die sich bunte Farben ins Gesicht malen. Ein seltsames Sportereignis, das im Fernsehen kommt und mit bunt angezogenen Männchen zu tun hat, die über einen grünen Platz rennen, löst nie dagewesene Emotionen aus, Jubelschreie, genervte Ausrufe des Unmuts, Anteilnahme, Ärger, Wut, Euphorie - obwohl doch diese Spiel mit diesen Menschen keinerlei Verbindung hat! Ich meine, das sind ja Leute, deren Lebensinhalt besteht sonst auch nicht aus Fußball oder sonstigen Sportereignissen, die interessieren sich überhaupt nicht dafür, normalerweise - doch dann plötzlich packt sie der kollektive Wahnsinn.
Wie auf Kommando gerät die ganze Stadt (wahrscheinlich das ganze Land) in Aufregung und Menschen tanzen auf der Straße (!) als wäre Revolution oder Weltuntergang oder zumindest eine ordentliche Lohnerhöhung für alle. Ist aber nicht. Sondern der Anlass ist: ein Fußballspiel - ein F-U-S-S-B-A-L-L-S-P-I-E-L!
Wenn wenigstens jeder von diesen Verrückten da draußen einen EIGENEN bescheuerten und äußerlichen Anlass hätte, um grundlos freudige Emotionen in die Welt zu schreien: dass dieses Jahr ein Schaltjahr war oder dass der Nachrichtensprecher eine gestreifte Krawatte anhat oder so - aber dazu sind dann alle zu feige, das traut sich dann keiner, wenn nicht alle mitmachen. Es braucht halt den Anstoß von außen, die offizielle Erlaubnis, aus der Reihe zu tanzen und hemmungslos zu sein, weil sonst ist das ja vielleicht peinlich und außerdem käme man gar nicht auf die IDEE. Auf die Idee kommt man ja nur, weil alle das so machen, weil man das so macht, weil das von allen offiziellen Seiten propagiert und gehypet wird - Fussball-EM gucken schließlich alle - vom Manager über den Bundestagabgeordneten, zum Angestellten, Arbeiter, Schüler, Studenten - sogar Frauen! Warum abseits stehen? Warum SPIELVERDERBER und MIESMACHER sein? Warum als einziger traurig und schlechtgelaunt sein, wenn sich alle freuen (die gewonnen haben)? - Ist doch toll! Alle zusammen, freuen sich gemeinsam, weinen gemeinsam Freudentränen, singen Fußballieder - welch pathetisches und erhebendes Gefühl, ach jaaaa.....
WAAAAHHHHH!
Mit wackeliger Hand gefilmter Beweis des Grauens (zum Glück zu dunkel, um all die Menschen und all die Fahnen zu sehen)
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Donnerstag, 26. Juni 2008
Dienstag, 20. Mai 2008
Unheimliche Begegnung in der U-Bahn
Manchmal muss man sich schon sehr wundern, mit was für Leuten man ahnungslos in der U-Bahn sitzt. Man hielte es ja nicht für möglich, welch Abgründe sich in den Menschen verbergen, mit denen man tagtäglich die Verkehrsmittel teilt.
Der unscheinbare Mann neben mit hält einen e-mail-Ausdruck in den Händen und sucht etwas auf seinem Stadtplan. Auf dem Ausdruck ist zu lesen (ich weiß, das ist eigentlich unhöflich, fremder Leute Privatkorrespondenz mitzulesen, aber dann sollen sie mit der eben nicht neben mir in der U-Bahn rumwedeln):
"Hallo ihr Lieben,
wir haben gestern beschlossen, die Kundgebung des Dalai Lama mit unserer positiven Lach-Energie zu unterstützen ..."
Der etwas zerknautscht und ziemlich dröge aussehende Mann neben mir, er mag Ende 30 sein - ein fanatischer Lacher? Einer, der sich irgendwo hinstellt und dann einfach so lauthals zu lachen beginnt, womöglich minuten- oder gar stundenlang, wer weiß, um seine Umgebung mit "positiver Lach-Energie" zu überschütten?? Einer der in seiner Freizeit Lach-Workshops besucht? Oder jeden Morgen vor dem Spiegel Lach-Übungen macht, zur Entspannung der Gesichtsmuskulatur und für einen "positiven Start in den Tag"? Er sieht gar nicht fröhlich aus, eher ein bisschen apathisch und - man muss es sagen - dämlich. Aber womöglich muss man gar nicht fröhlich sein, um ein professioneller Lacher zu sein, vielleicht hat diese Lachenergie mit Fröhlichkeit überhaupt nichts zu tun? Gespenstisch. Da hatte man geglaubt, solche Leute müsste man an ihren hennagefärbten Haaren oder ihrer legeren Leinenkleidung erkennen, aber dieser Mann da, den man für einen Klempner oder Berufsbekleidungsfachgeschäftsverkäufer hätte halten können... - hoffentlich fängt er nicht jetzt hier in der U-Bahn an zu lachen, ich steig lieber mal schnell aus...
Der unscheinbare Mann neben mit hält einen e-mail-Ausdruck in den Händen und sucht etwas auf seinem Stadtplan. Auf dem Ausdruck ist zu lesen (ich weiß, das ist eigentlich unhöflich, fremder Leute Privatkorrespondenz mitzulesen, aber dann sollen sie mit der eben nicht neben mir in der U-Bahn rumwedeln):
"Hallo ihr Lieben,
wir haben gestern beschlossen, die Kundgebung des Dalai Lama mit unserer positiven Lach-Energie zu unterstützen ..."
Der etwas zerknautscht und ziemlich dröge aussehende Mann neben mir, er mag Ende 30 sein - ein fanatischer Lacher? Einer, der sich irgendwo hinstellt und dann einfach so lauthals zu lachen beginnt, womöglich minuten- oder gar stundenlang, wer weiß, um seine Umgebung mit "positiver Lach-Energie" zu überschütten?? Einer der in seiner Freizeit Lach-Workshops besucht? Oder jeden Morgen vor dem Spiegel Lach-Übungen macht, zur Entspannung der Gesichtsmuskulatur und für einen "positiven Start in den Tag"? Er sieht gar nicht fröhlich aus, eher ein bisschen apathisch und - man muss es sagen - dämlich. Aber womöglich muss man gar nicht fröhlich sein, um ein professioneller Lacher zu sein, vielleicht hat diese Lachenergie mit Fröhlichkeit überhaupt nichts zu tun? Gespenstisch. Da hatte man geglaubt, solche Leute müsste man an ihren hennagefärbten Haaren oder ihrer legeren Leinenkleidung erkennen, aber dieser Mann da, den man für einen Klempner oder Berufsbekleidungsfachgeschäftsverkäufer hätte halten können... - hoffentlich fängt er nicht jetzt hier in der U-Bahn an zu lachen, ich steig lieber mal schnell aus...
Mittwoch, 16. Januar 2008
Wir begrüßen ausdrücklich...
... diese Initiative für mehr Ehrlichkeit im Bäckereigewerbe des "Wiener Feinbäckers". Konsequenterweise sollte er sich dann aber vielleicht auch in "Berliner Pappbäcker" umbenennen und seinen "Kaffee" in Plörre. Dann wäre ich sehr zufrieden und würde auch sehr gerne regelmäßig "Einmal Fettgebäck mit Plörre bitte" kaufen. Echt.
Samstag, 20. Oktober 2007
Adorno im Mixer, ach was, erst dilettantisch abgemalt, dann schwarz-weiß-kopiert, zerschnipselt, umgestülpt, angespuckt und ausgelacht
Adorno scheint ja zurzeit mal wieder schwer im Kommen. Das jedenfalls ist mein subjektiver Eindruck. Auch die Kritiker fühlen sich offenbar aufgefordert, darauf zu reagieren - doch anscheinend verläuft eine solche Rezeption in absteigenden Wellen und insbesondere die Kritik wird jedesmal dümmer. Ein hervorragendes Beispiel dafür habe ich auf der Achse des Guten entdeckt, ein Artikel mit dem Titel "Zur Kritik der kritischen Theorie" von einem gewissen Michael Holmes, einen Namen, den man sich gewiss nur merken muss, um ja nie wieder etwas aus Versehen von ihm zu lesen. Der Artikel ist wirklich so schlecht, dass es völlig albern ist, sich darüber auszulassen, aber die Achse des Guten ist ja auch nicht das hinterletzte Provinzblatt. Außerdem habe ich ja durchaus manchmal eine cholerische Ader und die muss ja auch zu ihrem Recht kommen...
Der Tenor des Textes ist ungefähr (oder sogar ziemlich genau) dieser: Die kritische Theorie ist ein höchst ideologisches Gebilde, das alle Übel der Welt in einer Art verschwörungstheoretischen Konstruktion völlig simplifizierend auf eine einzige Ursache zurückführt: das Ganze, die Totalität (in der Tat ziemlich simplifizierend!), der Kapitalismus. Das ist in seiner bestechenden Einfachheit natürlich total attraktiv, besonders für junge Leute, die irgendwie diffus unzufrieden sind mit der Welt, wie es junge Leute halt so sind, deswegen ist die Kritische Theorie von Adorno und Horkheimer nicht nur einfach falsch, sondern äußerst gefährlich. (Ich glaube der Kritischen Theorie ist noch selten vorgeworfen worden, sie würden zu stark vereinfachen oder simplizistisch denken. Auch dass ihre Texte sich offenbar als einfache Erklärung für desorientierte Jungspunde anbieten, ist doch ein einigermaßen kreativer Vorwurf, wenn man sich einen solchen Text mal ansieht.) Noch dazu ist das aber auch total falsch, was sie schreiben, weil besonders Adorno in seinen Texten jegliche empirischen Daten einfach ignoriert (mit der simplen Ausrede, diese seien "positivistisch"), die nämlich allesamt sagen, dass der Kapitalismus, genauer gesagt die Marktwirtschaft, ein Segen für die Menschheit ist, der Wohlstand für alle und qualitativ äußerst hochwertige Produkte (wegen Angebot und Nachfrage) und noch mehr tolle Sachen hervorbringt! Das hat Adorno einfach nicht wahrhaben wollen, dass ja der Verkäufer NATÜRLICH gar nicht anders KANN, als hochwertige Produkte herstellen, weil es sie ja sonst nicht VERKAUFEN könnte! Mensch, dass der DAS nicht gemerkt hat, der Adorno, da ist ja das ganze Kulturindustriekapitel praktisch hinfällig!
Immerhin fällt dem Autor am Ende auf, dass man Adorno und Horkheimer persönlich allerdings nichts vorwerfen könne, sie hätten immer alles richtig gemacht und sämtliche Spinnereien der Linken kritisiert. Diese These mutet in dem Kontext doch seltsam an, es scheint ja fast, als täte sich hier ein riesiger Widerspruch zwischen Theorie und Praxis auf! Wie nur konnten sie es schaffen, alles richtig zu machen, wo sie doch offenbar alles falsch gedacht haben? ZUm Glück haben sie also offenbar ihre eigene Theorie nicht geglaubt. Wahrscheinlich hatten sie sogar Toaster daheim!
Der ganze Artikel ist kaum gehaltvoller als diese Zusammenfassung. Er ist grauenvoll geschrieben und strotzt nur so vor Einfältigkeit. Vom ursprünglichen Erscheinungsort, der sowas ähnliches wie philosophischen Halbjahresschrift "Aufklärung und Kritik" hat man ja nicht unbedingt was anderes erwartet, schließlich war sie schon immer eine scheißliberale Versammlung von (zum überwiegenden Teil) Akademikern der dritten und vierten Reihe, - aber dass die Achse der Guten, bisher (mir jedenfalls) noch nicht durch schlecht geschriebene Jubelarien auf den Kapitalismus aufgefallen, es nötig hat einen derartig dämlichen Scheiß zu veröffentlichen, wundert mich doch. Man kann es wirklich nicht anders ausdrücken, es tut mir leid, aber einen solch dummen Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Nicht dass es an der Kritischen Theorie nichts zu kritisieren gäbe, aber wenn man offenbar nichts von dem versteht, was in ihren Texten steht, wieso fühlt man sich dann berufen, einen Artikel darüber zu schreiben?
Immerhin fällt dem Autor am Ende auf, dass man Adorno und Horkheimer persönlich allerdings nichts vorwerfen könne, sie hätten immer alles richtig gemacht und sämtliche Spinnereien der Linken kritisiert. Diese These mutet in dem Kontext doch seltsam an, es scheint ja fast, als täte sich hier ein riesiger Widerspruch zwischen Theorie und Praxis auf! Wie nur konnten sie es schaffen, alles richtig zu machen, wo sie doch offenbar alles falsch gedacht haben? ZUm Glück haben sie also offenbar ihre eigene Theorie nicht geglaubt. Wahrscheinlich hatten sie sogar Toaster daheim!
Der ganze Artikel ist kaum gehaltvoller als diese Zusammenfassung. Er ist grauenvoll geschrieben und strotzt nur so vor Einfältigkeit. Vom ursprünglichen Erscheinungsort, der sowas ähnliches wie philosophischen Halbjahresschrift "Aufklärung und Kritik" hat man ja nicht unbedingt was anderes erwartet, schließlich war sie schon immer eine scheißliberale Versammlung von (zum überwiegenden Teil) Akademikern der dritten und vierten Reihe, - aber dass die Achse der Guten, bisher (mir jedenfalls) noch nicht durch schlecht geschriebene Jubelarien auf den Kapitalismus aufgefallen, es nötig hat einen derartig dämlichen Scheiß zu veröffentlichen, wundert mich doch. Man kann es wirklich nicht anders ausdrücken, es tut mir leid, aber einen solch dummen Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Nicht dass es an der Kritischen Theorie nichts zu kritisieren gäbe, aber wenn man offenbar nichts von dem versteht, was in ihren Texten steht, wieso fühlt man sich dann berufen, einen Artikel darüber zu schreiben?
Dienstag, 2. Oktober 2007
Werben mit Hitler
Ein origineller Werbeeinfall einer Immobilienfirma aus Dubai... da fällt mir nichtmal mehr was ein, um noch eins drauf zu setzen...
Dienstag, 25. September 2007
Klassenfoto und Kampf der Giganten
Was haben Hitler und Wittgenstein gemeinsam? Mehr als man gemeinhin denkt. Nicht nur konnte Hitler die Librettos ganzer Wagneropern aus dem Stegreif aufsagen und Wittgenstein die Melodien dazu pfeifen. Die beiden haben auch zusammen die Schulbank gedrückt, wie folgendes in der Linzer Realschule entstandenes Klassenfoto belegt.

Untersuchungen der Identifizierungsabteilung der Polizei in Victoria, Australien zufolge ist es "sehr wahrscheinlich", dass Hitler und Wittgenstein tatsächlich auf dem Foto zu sehen sind - als ob man Polizist sein müsste, um das zu erkennen. Ist doch eindeutig.
Wer wissen will, wieso Wittgenstein für die Shoa verantwortlich ist, über welche magischen Kräfte Hitler verfügte und wie es dazu kam, dass Wittgenstein sich als Spion für Stalin verdingte, den verweise ich an Kimberley Cornish, The Jew of Linz. Wittgenstein, Hitler and Their Secret Battle For the Mind (London: Century Books, 1998). Die Geschichte des 20. Jahrhunderts muss neu geschrieben werden!

Untersuchungen der Identifizierungsabteilung der Polizei in Victoria, Australien zufolge ist es "sehr wahrscheinlich", dass Hitler und Wittgenstein tatsächlich auf dem Foto zu sehen sind - als ob man Polizist sein müsste, um das zu erkennen. Ist doch eindeutig.
Wer wissen will, wieso Wittgenstein für die Shoa verantwortlich ist, über welche magischen Kräfte Hitler verfügte und wie es dazu kam, dass Wittgenstein sich als Spion für Stalin verdingte, den verweise ich an Kimberley Cornish, The Jew of Linz. Wittgenstein, Hitler and Their Secret Battle For the Mind (London: Century Books, 1998). Die Geschichte des 20. Jahrhunderts muss neu geschrieben werden!
Mittwoch, 8. August 2007
Bloggen und Blockaden
Ich glänze ja auf diesem Blog vornehmlich durch Abwesenheit, seit eine anhaltende Schreibblockade mich gefangen hält. Was wäre also angebrachter, als ein (zaghaftes) Comeback zu feiern, indem ich auf ein Blog hinweise, dessen Autorin ebenfalls hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleiben dürfte.
Oder ist ihr Schweigen doch am Ende eloquent, wie man so eloquent sagt? Oder kommt da noch was? Nimmt da ein Genie einen Anlauf zu einem genialen Spruch? Bekommen wir ein Schwesterblog oder, um die Hierarchien richtig zu stellen, eine kanadische Juniorkorrespondentin, der wir einen Platz innerhalb des Spitzboubenprojekts zuweisen könnten? Oder ist Google ironisch, wenn es das Blog anzeigt, wenn man nach "aptly named" sucht? Ich empfehle genaueste Beobachtung!
Oder ist ihr Schweigen doch am Ende eloquent, wie man so eloquent sagt? Oder kommt da noch was? Nimmt da ein Genie einen Anlauf zu einem genialen Spruch? Bekommen wir ein Schwesterblog oder, um die Hierarchien richtig zu stellen, eine kanadische Juniorkorrespondentin, der wir einen Platz innerhalb des Spitzboubenprojekts zuweisen könnten? Oder ist Google ironisch, wenn es das Blog anzeigt, wenn man nach "aptly named" sucht? Ich empfehle genaueste Beobachtung!
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