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Samstag, 1. Dezember 2007

Samstag, 01.12.2007

Um mal wieder das Tagebuchartige an diesem Blog stärker zu betonen, heute ein ganz privater Eintrag:
Be ist nämlich heute zum aller aller aller ersten Mal alleine Auto gefahren, was zugleich das erste Mal ist, seitdem sie ihre (in Berlin zugegebenermaßen völlig überflüssige, aber dafür zu Klimaerwärmungszwecken potentiell nützliche) Erlaubnis zum Führen eines zweispurigen Kraftfahrzeuges bis zu einer Obergrenze von 3,5t besitzt! Und sie hat keinen Unfall gebaut (ist das der korrekte hochdeutsche Ausdruck? - Oder was sagt man sonst: Unfall gemacht? Unfall erzeugt? Unfall herbeigeführt?).
Nur beim Tanken hat sie sich ein klein wenig blamiert, indem sie sich von einem etwa 11jährigen türkischen Jungen erklären lassen musste, dass der Tankdeckel nur dann aufgeht, wenn man das Auto nicht abgeschlossen hat. Aber immerhin war der dann ebenso außerstande wie sie, den inneren Schraubdeckel des Tanks zu lösen - was sie dann aber schlussendlich doch noch hingekriegt hat und somit das alles sich zu einem glücklichen Ende fügte...
Jetzt sucht Be nach Anlässen, zu denen sie ein Auto benutzen könnte (denn wie schon erwähnt, braucht sie eigentlich keins), um ihre driving skills zu verbessern...

Montag, 8. Januar 2007

Vor einem halben Jahr sass ich in einem Zugabteil mit zwei Belgiern, die sich dabei behilflich waren, ihre Weltbilder gegeneinander abzugleichen. Beim Thema Treue gab es leichte Divergenzen - fängt Untreue beim Zungenkuss an oder doch erst bei dem, was in Nabokov unter stark act kursiert - doch diese gingen nicht über die üblichen geschlechtsspezifischen Meinungsunterschiede hinaus. In anderen Dingen fiel der Konsens leichter: Spätestens wenn man 25 ist, sollte man in der Lage sein, für seinen eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. In einer Woche werde ich 25. Mmh.

Um diesen und andere Gedanken loszuwerden, habe ich mir eben Sofia Coppolas Marie Antoinette angesehen. Eigentlich wollte ich jetzt etwas darüber schreiben, doch ... zu müde ...