Freitag, 29. Februar 2008

Gehirn flüssig, Sperma schleimig

Vielleicht hätte ich doch auf einen Bekannten von mir hören sollen, der mich einst warnte, zuviel Hegel-Lektüre könne sich auf die geistigen Fähigkeiten ungünstig auswirken. Er sagte: "Hegel macht dein Hirn matschig." Ich meinte damals in meinem grenzenlosen jugendlichen Leichtsinn, sorglos diese Warnung in den Wind schlagen zu können. Doch jetzt muss ich einsehen, dass er wohl recht hatte. Seit Wochen und Monaten schon stelle ich eine schleichende Erweichung unter der Schädeldecke fest ("Wie kann sie das feststellen?", wird der Leser fragen, aber auf derartige Feinheiten kann hier aus Platzgründen leider nicht eingegangen werden) - gepaart mit außerordentlicher Unlust, mich auf konzentrierte Tätigkeit einzulassen. Alles löst sich in eine schwindelerregende "dialektische" Bewegung auf, die am Ende keinerlei Festigkeit zurücklässt und mich unfähig und untätig mit Kopfschmerzen in der Ecke liegend (flüssig). Ja, das ist es, was die gefährliche Hegelei mit einem anstellt! Kinder, lasst bloß die Finger davon!



Abb. 1: bes Gehirn nach der Hegel-Lektüre


Dennoch habe ich kürzlich eine wissenschaftliche Entdeckung gemacht, die von äußerst großer Tragweite ist. Eigentlich habe ich diese Entdeckung schon vor einer ganzen Weile gemacht, noch "vor Hegel" (obwohl die Natur dieser Entdeckung gewisse Zweifel daran erlaubt, ob mein Geist damals noch gänzlich frei von der Hegelschen Verflüssigung war), doch erst jetzt ist die Zeit reif, sie der Weltöffentlichkeit bekannt zu machen!
Diese Entdeckung ist von äußerster Bedeutung für unser aller tägliches Leben, sie betrifft unsere Existenz in ihren grundlegendsten Verrichtungen (Essen, Sex und Zähneputzen). Ich machte diese Entdeckung fast zufällig, und ihre Bedeutung war mir nicht sofort klar, doch inzwischen bin ich mir sicher, dass sie große Veränderungen herbeiführen wird. Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass jemals irgendjemand vor mir diese erstaunliche Tatsache festgestellt hat, einfach weil sie zu offensichtlich ist:

Die Entdeckung betrifft die Natur der menschlichen Geschmacksnerven:

Nämlich:

MAN SCHMECKT NUR ETWAS, WENN DIE GESCHMACK ERZEUGENDE SUBSTANZ AUF DER ZUNGE BEWEGT WIRD! Geschmack bedeutet Bewegung!! Wenn man dagegen einen schmackhaften Gegenstand lediglich ruhig auf der Zunge liegen hat, ohne dass er bewegt wird, DANN SCHMECKT MAN AUCH NICHTS! Hegel hatte recht! Das Absolute ist Bewegung, nichts existiert außer der Bewegung!
Wie, so werden die Leser ungläubig fragen, kann sie nur diese unwahrscheinliche und revolutionäre Entdeckung gemacht haben? Ja, WIE? Ich werde es euch verraten: Ich machte sie - es ist wirklich wahr - beim Oralsex. Abb.2: bes haarige Zunge

Das klingt jetzt natürlich, als würde ich mutwillig schlüpfrige Anekdoten unterbringen, um Aufmerksamkeit zu erheischen, aber so ist es nicht! Schließlich muss seriöse Wissenschaft auch den Mut haben, die Quellen ihrer Entdeckungen ohne Tabus freizulegen!
Also, es ist ja bekanntlich so, dass Sperma nicht in jedem Fall ganz unbedingt wie eine ausgesprochene Delikatesse schmeckt (das ist jedenfalls der Stand meiner Beobachtung). Sondern eher manchmal so ein klein wenig nicht ganz so lecker, sondern bitter und komisch eiweißig (und be mag bekanntlich keine Eier). Jedenfalls ohne die entsprechende Zubereitung und Würzung. Und eines Tages machte ich die überraschende Entdeckung, dass ich von dem Sperma rein gar nichts schmeckte, solange ich es nicht auf der Zunge bewegte.




Abb.3: be in jungen Jahren beim Zähneputzen

Soviel zu meiner wissenschaftlichen Sensation. Ich denke, die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Äußerst vielfältig. So vielfältig, dass es sich eigentlich erübrigt, einzelne aufzuzählen, wie etwa die Erfindung eines Mechanismus, der schlechtschmeckende, aber zum Beispiel vielleicht möglicherweise gesunde Nahrung in stetigen Intervallen über die Zunge transportiert, so dass sie sich zu jedem einzelnen Zeitpunkt in Ruhe befindet, und also keine Bewegung stattfindet - etwa so, wie sich Zenon das in seinen Bewegungs-Paradoxa vorstellte. Dafür müsste vermutlich nur die Natur der Raumzeit verändert werden.

Dienstag, 12. Februar 2008

Hegel elitär für alle

Warum nicht mal wieder (nach ungefähr mehreren Monaten) ein "Zitat der Woche"! Schließlich soll die vermaledeite Hegel-Lektüre, mit der ich gerade beschäftigt bin, auch zu was gut sein. Wenn ich schon von der "Phänomenologie" nicht viel verstehe, dann dafür umso besser diese Stelle aus dem kurzen Aufsatz "Wer denkt abstrakt?" von 1807 - eine sehr treffende Darstellung, wie ich finde:

"Alte, ihre Eier sind faul, sagt die Einkäuferin zur Hökersfrau. Was, entgegnet diese, meine Eier faul? Sie mag mir faul sein! Sie soll mir das von meinen Eiern sagen? Sie? Haben ihren Vater nicht die Läuse an der Landstraße aufgefressen, ist nicht ihre Mutter mit den Franzosen fortgelaufen und ihre Großmutter im Spital gestorben, - schaff sie sich für ihr Flitterhalstuch ein ganzes Hemd an; man weiß wohl, wo sie dies Halstuch und ihre Mützen her hat; wenn die Offiziere nicht wären, wär jetzt manche nicht so geputzt, und wenn die gnädigen Frauen mehr auf ihre Haushaltung sähen, säße manche im Stockhause, - flick sie sich nur die Löcher in den Strümpfen! - Kurz, sie läßt keinen guten Faden an ihr. Sie denkt abstrakt und subsumiert sie nach Halstuch, Mütze, Hemd usf. wie nach den Fingern und anderen Partien, auch nach [dem] Vater und der ganzen Sippschaft, ganz allein unter das Verbrechen, daß sie die Eier faul gefunden hat; alles an ihr ist durch und durch mit diesen faulen Eiern gefärbt, dahingegen jene Offiziere, von denen die Hökersfrau sprach - wenn anders, wie sehr zu zweifeln, etwas daran ist -, ganz andere Dinge an ihr zu sehen bekommen mögen."

Das Aufsatz ist wirklich sehr kurz, den könnte ja jeder mal schnell lesen, falls er Lust hat. Weil er so kurz ist, zitiere ich einfach den ganzen Aufsatz hier mal (das ist bestimmt total illegal) - als Service an der philosophischen Bildung des Lesers:

WER DENKT ABSTRAKT?1)
[1807]
Denken? Abstrakt? - Sauve qui peut! Rette sich, wer kann! So höre ich schon einen vom Feinde erkauften Verräter ausrufen, der diesen Aufsatz dafür ausschreit, daß hier von Metaphysik die Rede sein werde. Denn
Metaphysik ist das Wort, wie abstrakt und beinahe auch Denken, ist das Wort, vor dem jeder mehr oder minder wie vor einem mit der Pest Behafteten davonläuft.
Es ist aber nicht so bös gemeint, daß, was denken und was abstrakt sei, hier erklärt werden sollte. Der schönen Welt ist nichts so unerträglich als das Erklären. Mir selbst ist es schrecklich genug, wenn einer zu erklären anfängt, denn zur Not verstehe ich alles selbst. Hier zeigte sich die Erklärung des Denkens und des Abstrakten ohnehin schon als völlig überflüssig; denn gerade nur, weil die schöne Welt schon weiß, was das Abstrakte ist, flieht sie davor. Wie man das nicht begehrt, was man nicht kennt, so kann man es auch nicht hassen.
Auch wird es nicht darauf angelegt, hinterlistigerweise die schöne Welt mit dem Denken oder dem Abstrakten versöhnen zu wollen; etwa daß unter dem Scheine einer leichten Konversation das Denken und das Abstrakte eingeschwärzt werden sollte, so daß es unbekannterweise, und ohne eben einen Abscheu erweckt zu haben, sich in die Gesellschaft eingeschlichen [hätte] und gar von der Gesellschaft selbst unmerklich hereingezogen oder, wie die Schwaben sich ausdrücken, hereingezäunselt worden wäre und nun der Autor dieser Verwicklung diesen sonst fremden Gast, nämlich das Abstrakte, aufdeckte, den die ganze Gesellschaft unter einem anderen Titel als einen guten Bekannten behandelt und anerkannt hätte. Solche Erkennungsszenen, wodurch die Welt wider Willen belehrt werden soll, haben den nicht zu entschuldigenden Fehler an sich, daß sie zugleich beschämen und der Machinist sich einen kleinen Ruhm erkünsteln wollte, so daß jene Beschämung und diese Eitelkeit die Wirkung aufheben, denn sie stoßen eine um diesen Preis erkaufte Belehrung vielmehr wieder hinweg.
Ohnehin wäre die Anlegung eines solchen Planes schon verdorben; denn zu seiner Ausführung wird erfordert, daß das Wort des Rätsels nicht zum voraus ausgesprochen sei. Dies ist aber durch die Aufschrift schon geschehen; in dieser, wenn dieser Aufsatz mit solcher Hinterlist umginge, hätten die Worte nicht gleich von Anfang auftreten dürfen, sondern, wie der Minister in der Komödie, das ganze Spiel hindurch im Überrocke herumgehen und erst in der letzten Szene ihn aufknöpfen und den Stern der Weisheit herausblitzen lassen müssen. Die Aufknöpfung eines metaphysischen Überrocks nähme sich hier nicht einmal so gut aus wie die Aufknöpfung des ministeriellen, denn was jene an den Tag brächte, wäre weiter nichts als ein paar Worte; denn das Beste vom Spaße sollte ja eigentlich darin liegen, daß es sich zeigte, daß die Gesellschaft längst im Besitze der Sache selbst war; sie gewänne also am Ende nur den Namen, dahingegen der Stern des Ministers etwas Reelleres, einen Beutel mit Geld, bedeutet.
Was Denken, was abstrakt ist - daß dies jeder Anwesende wisse, wird in guter Gesellschaft vorausgesetzt, und in solcher befinden wir uns. Die Frage ist allein danach, wer es sei, der abstrakt denke. Die Absicht ist, wie schon erinnert, nicht die, sie mit diesen Dingen zu versöhnen, ihr zuzumuten, sich mit etwas Schwerem abzugeben, ihr ins Gewissen darüber zu reden, daß sie leichtsinnigerweise so etwas vernachlässige, was für ein mit der Vernunft begabtes Wesen rang- und standesgemäß sei. Vielmehr ist die Absicht, die schöne Welt mit sich selbst darüber zu versöhnen, wenn sie sich anders eben nicht ein Gewissen über diese Vernachlässigung macht, aber doch vor dem abstrakten Denken als vor etwas Hohem einen gewissen Respekt wenigstens innerlich hat und davon wegsieht, nicht weil es ihr zu gering, sondern weil es ihr zu hoch, nicht weil es zu gemein, sondern zu vornehm, oder umgekehrt, weil es ihr eine Espèce, etwas Besonderes zu sein scheint, etwas, wodurch man nicht in der allgemeinen Gesellschaft sich auszeichnet, wie durch einen neuen Putz, sondern wodurch man sich vielmehr, wie durch ärmliche Kleidung oder auch durch reiche, wenn sie auch aus alt gefaßten Edelsteinen oder einer noch so reichen Stickerei besteht, die aber längst chinesisch geworden ist, von der Gesellschaft ausschließt oder sich darin lächerlich macht.
Wer denkt abstrakt? Der ungebildete Mensch, nicht der gebildete. Die gute Gesellschaft denkt darum nicht abstrakt, weil es zu leicht ist, weil es zu niedrig ist, niedrig nicht dem äußeren Stande nach, nicht aus einem leeren Vornehmtun, das sich über das wegzusetzen stellt, was es nicht vermag, sondern wegen der inneren Geringheit der Sache.
Das Vorurteil und die Achtung für das abstrakte Denken ist so groß,
daß feine Nasen hier eine Satire oder Ironie zum voraus wittern werden; allein, da sie Leser des Morgenblattes2) sind, wissen sie, daß auf eine Satire ein Preis gesetzt ist und daß ich also ihn lieber zu verdienen glauben und darum konkurrieren als hier schon ohne weiteres meine Sachen hergeben würde.
Ich brauche für meinen Satz nur Beispiele anzuführen, von denen jedermann zugestehen wird, daß sie ihn enthalten. Es wird also ein Mörder zur Richtstätte geführt. Dem gemeinen Volke ist er nichts weiter als ein Mörder. Damen machen vielleicht die Bemerkung, daß er ein kräftiger, schöner, interessanter Mann ist. Jenes Volk findet die Bemerkung entsetzlich: was, ein Mörder schön? wie kann [man] so schlecht denkend sein und einen Mörder schön nennen; ihr seid auch wohl etwas nicht viel Besseres! Dies ist die Sittenverderbnis, die unter den vornehmen Leuten herrscht, setzt vielleicht der Priester hinzu, der den Grund der Dinge und die Herzen kennt.
Ein Menschenkenner sucht den Gang auf, den die Bildung des Verbrechers genommen, findet in seiner Geschichte schlechte Erziehung, schlechte Familienverhältnisse des Vaters und der Mutter, irgendeine ungeheure Härte bei einem leichteren Vergehen dieses Menschen, die ihn gegen die bürgerliche Ordnung erbitterte, eine erste Rückwirkung dagegen, die ihn daraus vertrieb und es ihm jetzt nur durch Verbrechen sich noch zu erhalten möglich machte. - Es kann wohl Leute geben, die, wenn sie solches hören, sagen werden: der will diesen Mörder entschuldigen! Erinnere ich mich doch, in meiner Jugend einen Bürgermeister klagen gehört [zu haben], daß es die Bücherschreiber zu weit treiben und Christentum und Rechtschaffenheit ganz auszurotten suchen; es habe einer eine Verteidigung des Selbstmordes geschrieben; schrecklich, gar zu schrecklich! - Es ergab sich aus weiterer Nachfrage, daß Werthers Leiden verstanden waren.
Dies heißt abstrakt gedacht, in dem Mörder nichts als dies Abstrakte, daß er ein Mörder ist, zu sehen und durch diese einfache Qualität alles übrige menschliche Wesen an ihm [zu] vertilgen. Ganz anders eine feine, empfindsame Leipziger Welt. Sie bestreute und beband das Rad und den Verbrecher, der darauf geflochten war, mit Blumenkränzen. - Dies ist aber wieder die entgegengesetzte Abstraktion. Die Christen mögen wohl Rosenkreuzerei oder vielmehr Kreuzroserei treiben, das Kreuz mit Rosen umwinden. Das Kreuz ist der längst geheiligte Galgen und Rad. Es hat seine einseitige Bedeutung, das Werkzeug entehrender Strafe zu sein, verloren und kennt im Gegenteil die Vorstellung des höchsten Schmerzes und der tiefsten Verwerfung, zusammen mit der freudigsten Wonne und göttlicher Ehre. Hingegen das Leipziger [Kreuz], mit Veilchen und Klatschrosen eingebunden, ist eine Kotzebuesche Versöhnung, eine Art liederlicher Verträglichkeit der Empfindsamkeit mit dem Schlechten.
Ganz anders hörte ich einst eine gemeine alte Frau, ein Spitalweib, die Abstraktion des Mörders töten und ihn zur Ehre lebendig machen. Das abgeschlagene Haupt war aufs Schaffot gelegt, und es war Sonnenschein; wie doch so schön, sagte sie, Gottes Gnadensonne Binders Haupt beglänzt! - Du bist nicht wert, daß dich die Sonne bescheint, sagt man zu einem Wicht, über den man sich erzürnt. Jene Frau sah, daß der Mörderkopf von der Sonne beschienen wurde und es also auch noch wert war. Sie erhob ihn von der Strafe des Schaffots in die Sonnengnade Gottes, brachte nicht durch ihre Veilchen und ihre empfindsame Eitelkeit die Versöhnung zustande, sondern sah in der höheren Sonne ihn zu Gnaden aufgenommen.
Alte, ihre Eier sind faul, sagt die Einkäuferin zur Hökersfrau. Was, entgegnet diese, meine Eier faul? Sie mag mir faul sein! Sie soll mir das von meinen Eiern sagen? Sie? Haben ihren Vater nicht die Läuse an der Landstraße aufgefressen, ist nicht ihre Mutter mit den Franzosen fortgelaufen und ihre Großmutter im Spital gestorben, - schaff sie sich für ihr Flitterhalstuch ein ganzes Hemd an; man weiß wohl, wo sie dies Halstuch und ihre Mützen her hat; wenn die Offiziere nicht wären, wär jetzt manche nicht so geputzt, und wenn die gnädigen Frauen mehr auf ihre Haushaltung sähen, säße manche im Stockhause, - flick sie sich nur die Löcher in den Strümpfen! - Kurz, sie läßt keinen guten Faden an ihr. Sie denkt abstrakt und subsumiert sie nach Halstuch, Mütze, Hemd usf. wie nach den Fingern und anderen Partien, auch nach [dem] Vater und der ganzen Sippschaft, ganz allein unter das Verbrechen, daß sie die Eier faul gefunden hat; alles an ihr ist durch und durch mit diesen faulen Eiern gefärbt, dahingegen jene Offiziere, von denen die Hökersfrau sprach - wenn anders, wie sehr zu zweifeln, etwas daran ist -, ganz andere Dinge an ihr zu sehen bekommen mögen.
Um von der Magd auf den Bedienten zu kommen, so ist kein Bedienter schlechter daran als bei einem Manne von wenigem Stande und wenigem Einkommen, und um so besser daran, je vornehmer sein Herr ist. Der gemeine Mensch denkt wieder abstrakter, er tut vornehm gegen den Bedienten und verhält sich zu diesem nur als zu einem Bedienten; an diesem einen Prädikate hält er fest. Am besten befindet sich der Bediente bei den Franzosen. Der vornehme Mann ist familiär mit dem Bedienten, der Franzose sogar gut Freund mit ihm; dieser führt, wenn sie allein sind, das große Wort, man sehe Diderots Jacques et son maître, der Herr tut nichts als Prisen-Tabak nehmen und nach der Uhr sehen und läßt den Bedienten in allem Übrigen gewähren. Der vornehme Mann weiß, daß der Bediente nicht nur Bedienter ist, sondern auch die Stadtneuigkeiten weiß, die Mädchen kennt, gute Anschläge im Kopfe hat; er fragt ihn darüber, und der Bediente darf sagen, was er über das weiß, worüber der Prinzipal frug. Beim französischen Herrn darf der Bediente nicht nur dies, sondern auch die Materie aufs Tapet bringen, seine Meinung haben und behaupten, und wenn der Herr etwas will, so geht es nicht mit Befehl, sondern er muß dem Bedienten zuerst seine Meinung einräsonieren und ihm ein gutes Wort darumgeben, daß seine Meinung die Oberhand behält.
Im Militär kommt derselbe Unterschied vor; beimpreußischen kann der Soldat geprügelt werden, er ist also eine Kanaille; denn was geprügelt zu werden das passive Recht hat, ist eine Kanaille. So gilt der gemeine Soldat demOffizier für dies Abstraktum eines prügelbaren Subjekts, mit dem ein Herr, der Uniform und Porte d'épée hat, sich abgeben muß, und das ist, um sich demTeufel zu ergeben.

1) Manuskript: Hegelnachlaß Stiftung preußischer Kulturbesitz. Erstdruck:
Werke Bd. XVII, 1835
2) Morgenblatt für gebildete Stände, erschien ab 1. 1. 1807; am 2. 1.
1807 wurde ein Preis für eine Satire ausgeschrieben, Einsendeschluß
1. 7. 1807.

Montag, 21. Januar 2008

Notwehr gegen Nokia: Atombewaffnung jetzt!

Liebe Bürgerinnen und Bürger Deutschlands! Ich als Mitglied der capverdischen Exilregierung kann eure Sorgen gut nachvollziehen. Auch ich bin, in gewissem Sinne, Opfer der Verlagerung meines Arbeitsplatzes ins Ausland, nur dass ich eben gleich mitverlagert wurde, als die imperialistischen Nationen in meiner geliebten Heimat ein menschenverachtendes Marionettenregime einsetzten. Und daher sage ich euch: Wehret den Anfängen, denn auch in Deutschland kann es so weit kommen! Es braucht Mut, um die Wahrheit zu sagen, gerade auch in diesem Land, aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Die Nationen dieser Welt werden sich nicht ewig von der finnoungarischen Lobby knechten lassen! Widerstand regt sich, nun auch in Deutschland. Denn es kann nicht sein, dass ein Unternehmen sich verhält, als wäre sein einziger Zweck Profitmaximierung! Man bedenke doch: Auch der Aufstieg Hitlers begann wegen der Verlagerung von deutschen Arbeitsplätzen ins Ausland!

Wenn ein Unternehmen meint, rücksichtslos deutsche Subventionen abgreifen zu können, in der Manier blutsaugerischer Heuschrecken, und darüber hinaus meint, mit der formaljuristischen Einhaltung der damit verbundenen vertraglichen Pflichten sei seine Schuld am deutschen Volke abgegolten, dann kann ich diese ungeheure Verblendung nur dem von maßloser Gier getriebenen Amoralismus zuschreiben, der die finnoungarische "Kultur" seit jeher unrühmlich auszeichnet. Es gibt in diesem Land auch so etwas wie soziale Faantwotong! Wir werden nicht zulassen, dass die Finnen, gemeinsam mit ihren schwedischen Bütteln, die, es ist ein offenes Geheimnis, mit halbseidenen Methoden die Kontrolle über deutsche Atommeiler ergaunert haben, um das deutsche Volk durch einen fahrlässig herbeigeführten Supergau zu dezimieren und zu demoralisieren - wir werden, sage ich, nicht zulassen, dass unter finnoungarischer Regie agierende skandinavische Möbelmogule dem Kern der Volksseele, der deutschen Gemütlichkeit, durch rücksichtlosen Wohnkulturimperialismus den Todesstoß versetzen!

Es ist die Zeit gekommen, in der Deutschland der objektiven Notwendigkeit von Selbstverteidigungsmaßnahmen ins Gesicht blicken muss! Wie einst schon der amerikanische Präsident Woodrow Wilson erkannte, ist bewaffnete Neutralität nicht mehr wirkungsvoll genug. Vielmehr bedarf es nun ATOMbewaffneter Notwehrpolitik! Hier meine Vorschläge:

(1) Eine DDR-sozialisierte Physikerin an der Spitze der Regierung kann Deutschland sich nicht länger leisten. Sie ist die Fremdbestimmung durch einen ausländischen Hegemon gewohnt und erkennt daher nicht, was die Stunde geschlagen hat. Sie muss durch einen verantwortungsbewussten Mann der Tat ersetzt werden! Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Hessen?

(2) Dringend notwendig für die deutsche Selbstbehauptung im globalen Wettbewerb ist, wie gesagt, die umfassende und zeitnah in Angriff zu nehmende Atombewaffnung der Bundeswehr, wenn nötig auch der Bundespolizei, der Geheimdienste und des Zolls. Dies gebietet auch die internationale Verantwortung, die Deutschland nun einmal trägt und die es wahrzunehmen hat. Anders wird das Land der Dichter und Denker, diese große mitteleuropäische Nation, in der Achse Paris-Berlin-Moskau nicht Augenhöhe wahren können! Allerdings kontrolliert die finnoungarische Lobby die NATO, weshalb den Deutschen nichts anderes übrigbleiben wird, als in enger Zusammenarbeit mit Russland und dem Iran eine eigene Bombe zu bauen.

(3) Auf unbotmäßige osteuropäische Staaten, die sich von finnoungarischen Hehlern aus Deutschland entwendete Arbeitsplätze erschachern, sollte, wenn alle diplomatischen Mittel ausgeschöpft sind, auch zurückgeschossen werden. Außerdem erweist es sich zunehmend als strategischer Fehler, die Besetzung von Dänemark und Norwegen vorzeitig beendet zu haben.

(4) Falls sie fortfährt, die Völker Europas zu knechten, muss die finnoungarische Rasse eben aus Europa entfernt werden. Man könnte sie umsiedeln, zum Beispiel nach Madagaskar oder auf den Mars.

"Willkommen im Club Nokia"? Sicher, aber nur um den Preis einer umfassenden Verfinnoungarüdelung der Seele. Mit viertelnackten, horizontalen und farblich nicht auf ihre Unterlage abgestimmten Frauen versucht Nokia irgendetwas Hinterhältiges. Wir werden uns davon nicht einwickeln lassen!
"Nokia - Connecting People", unter diesem Slogan verbirgt sich nur schlecht eine kolonialistische Doktrin: das deutsche Wirtsvolk wird als zu verbindende Masse angesehen, die bis zur Ankunft der finnoungarischen "Zivilisation" über eigene Formen der Kommunikation angeblich nicht verfügte. Dabei beruht das Ideologem der tabula rasa, wie stets, auf der Unfähigkeit, die autochthone Kultur in ihrer Eigentümlichkeit anzuerkennen. Daher sind Selbstmordanschläge gegen finnoungarische Einrichtungen und Zivilisten nur zu verständlich.

Samstag, 19. Januar 2008

Ich gehe nicht gern tanzen (und offensichtlich bin ich der albernen Meinung, das sei von öffentlichem Interesse)

Ich möchte mich an dieser Stelle rechtfertigen. Denn immer wieder (was nicht heißen soll, dass es oft wäre) stoße ich insbesondere bei meinen Freundinnen (was nicht heißen soll, dass ich viele hätte) auf - wenn auch verhaltenes - Unverständnis über meiner Abneigung gegen das Tanzengehen.
"Aber Du weißt doch", so musste ich mir neulich vorhalten lassen, "dass Nietzsche gesagt hat, er könnte nur an einen tanzenden Gott glauben." (Denn natürlich schätze ich ihn, den großen Vordenker des Übermenschentums in seiner individualistischen und philosemitischen Spielart, den Mann, der nur deshalb einen so grotesken Schnauzbart trug, um diese behaarungspolitische Todsünde durch die bewusst überzeichnete Katastrophalität seines Beispiels ein für allemal zu diskreditieren, auf dass wir nie wieder Schnauzbärte sehen müssten - eine äußerst noble Form der Martyriums, zu der nur besonders feine Seelen fähig sind, ungeachtet der Tatsache, dass der kluge Plan - noch - nicht aufging.)
"Das ist schon richtig", sagte ich (natürlich nicht, weil es mir erst später einfallen ist, dass dies die einzig richtige Antwort ist), "das ist schon richtig, aber Nietzsche sagte auch: Wäret ihr Götter, so würdet ihr euch eurer Kleider schämen."
Das will natürlich nicht bedeuten, dass man zwingend nackt zu tanzen habe; obwohl man beim Tanzen durchaus viel häufiger nackt sein sollte, als dies in unserer noch immer total verklemmten Kultur üblich ist. Es will vielmehr besagen, dass es mit dem Tanzen etwas auf sich hat; es liegt etwas Göttliches im Tanzen (wenn ich als eingefleischte Atheistin mal so reden darf), aber wo kann mensch schon göttlich sein, in dieser tristen Welt? Vielleicht allein im Wohnzimmer, aber jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit, wo man unvermeidlich von einer Mehrheit dummer und unangenehmer Menschen umgeben ist, mit denen man weder Bett noch Brot teilen möchte.
Bekannter als Nietzsches Worte sind unter Linken jene Emma Goldmans, die - falsch zitiert - sagte: If I can't dance, it's not my revolution. Ich würde eher sagen, dass ich erst da tanzen kann, wo die Revolution schon stattgefunden hat.
Oder, um es zum Ende doch noch auf meine eigenen Worte zu bringen: Ich möchte nicht in der Öffentlichkeit tanzen, aus demselben Grund, aus dem manche Menschen in der Öffentlichkeit keinen Sex haben wollen - es ist mir zu intim, und außerdem sehe ich bestimmt dämlich dabei aus.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Wir begrüßen ausdrücklich...

... diese Initiative für mehr Ehrlichkeit im Bäckereigewerbe des "Wiener Feinbäckers". Konsequenterweise sollte er sich dann aber vielleicht auch in "Berliner Pappbäcker" umbenennen und seinen "Kaffee" in Plörre. Dann wäre ich sehr zufrieden und würde auch sehr gerne regelmäßig "Einmal Fettgebäck mit Plörre bitte" kaufen. Echt.

Montag, 24. Dezember 2007

Ni dieu, ni maître, ni Noël

Heute feiern alle Christen die Geburt des Christkindes (außer denen, die die Gregorianische Kalenderreform noch immer nicht anerkennen). Denn schließlich heißt es in Joh. 3, 1-3: "Es begab sich aber am vierundzwanzigsten Tage des Monats Dezember, im Jahr 7 v.Chr., dass in Bethlehem das Christkind geboren ward. Doch der Herr bewirkte in seiner unermesslichen Gnade, dass durch ein Wunder der Hymen der Heiligen Jungfrau Maria beim Geburtsvorgang unversehrt blieb. Die Engelein auf dem Dache schmetterten zu Fanfarenklängen 'Last Christmas' von 'Wham!'."

Für alle, die lieber eine Tasse im Schrank als einen Engel auf dem Dach haben, gibt es heute aber auch noch anderes zu feiern. Zum Beispiel besteht eine Chance von vier zu 1461, dass es ein 24. Dezember war, an dem Lucretia von einem Sohn des letzten römischen Königs vergewaltigt wurde und sich daraufhin des Leben nahm; laut Überlieferung der Auslöser für den Sturz des Königtums und die Errichtung der römischen Republik. Außerdem wurde Lucretias Verhalten sowohl von heidnischen Römern als auch, Jahrhunderte später, von den Christen als vollkommene Verkörperung der Tugend der Keuschheit gepriesen. Naja. Hätte sie mal lieber den Vergewaltiger umgebracht. Mein Lieblingsbild zu diesem Thema stammt von Il Sodoma (1513). Hätte Lucretia gewusst, dass sie zweitausend Jahre später SO gemalt werden würde, hätte sie es sich vielleicht nochmal anders überlegt:
Viel lieber mag ich da eine andere Geschichte, die ebenfalls mit einer Wahrscheinlichkeit von vier zu 1461 an einem 24. Dezember stattgefunden hat: Beim Diskuswerfen, der antiken Variante von Frisbee, wobei allerdings mit Tonscheiben operiert wurde, da es ja noch kein Plastik gab - beim Diskuswerfen also verursachte kein Geringerer als Apollon den tragischsten Sportunfall aller Zeiten. Um seinen jungen Favoriten, den wunderschönen Hyazinth, zu beeindrucken, schleuderte er den Diskus mit aller Kraft. Hyazinth, nicht minder bestrebt, Eindruck auf seinen göttlichen Liebhaber zu machen, rannte so schnell er konnte, um die Scheibe zu fangen. Allerdings erwischte eher der Diskus den Jungen als umgekehrt, und Hyacinth war dahin. Der arme Apollon konnte nichts mehr tun, als, bittere Tränen weinend, aus dem Blut des Jünglings eine Blume, die Hyazinthe, wachsen zu lassen.
Kann man sich eine anrührendere Geschichte vorstellen? Ich jedenfalls nicht. Jean Broc ebenfalls nicht, wie sein wunderbares Ölgemälde von 1801 beweist (welches das Geschehen freilich nicht im Dezember, sondern in eher sommerlicher Umgebung verortet):

Sonntag, 9. Dezember 2007

Wahlempfehlung für die Hansestadt Hamburg

Im inoffiziellen Auftrag der von Nordzypern nicht anerkannten Exilregierung der Volksrepublik Kap Verde unterstützt das Spitzboubenkollektiv im laufenden Hamburger Wahlkampf "Die Partei". Diese Entscheidung fällte der Sonderbeauftragte des Politbüros für internationale Beziehungen zu kapitalistischen Feindstaaten einstimmig, nachdem er sich von Spitzenkandidat Heinz Strunk durch dessen Wahlkampf-Auftaktrede vom 04. 12. 2007 hat restlos überzeugen lassen. Ganz offensichtlich ist "Die Partei" derzeit die einzige politische Kraft in Hamburg, wenn nicht in Deutschland, die es schafft, Persönlichkeiten von intellektuellem und politischem Format für leitende Ämter zu nominieren.



Samstag, 1. Dezember 2007

Samstag, 01.12.2007

Um mal wieder das Tagebuchartige an diesem Blog stärker zu betonen, heute ein ganz privater Eintrag:
Be ist nämlich heute zum aller aller aller ersten Mal alleine Auto gefahren, was zugleich das erste Mal ist, seitdem sie ihre (in Berlin zugegebenermaßen völlig überflüssige, aber dafür zu Klimaerwärmungszwecken potentiell nützliche) Erlaubnis zum Führen eines zweispurigen Kraftfahrzeuges bis zu einer Obergrenze von 3,5t besitzt! Und sie hat keinen Unfall gebaut (ist das der korrekte hochdeutsche Ausdruck? - Oder was sagt man sonst: Unfall gemacht? Unfall erzeugt? Unfall herbeigeführt?).
Nur beim Tanken hat sie sich ein klein wenig blamiert, indem sie sich von einem etwa 11jährigen türkischen Jungen erklären lassen musste, dass der Tankdeckel nur dann aufgeht, wenn man das Auto nicht abgeschlossen hat. Aber immerhin war der dann ebenso außerstande wie sie, den inneren Schraubdeckel des Tanks zu lösen - was sie dann aber schlussendlich doch noch hingekriegt hat und somit das alles sich zu einem glücklichen Ende fügte...
Jetzt sucht Be nach Anlässen, zu denen sie ein Auto benutzen könnte (denn wie schon erwähnt, braucht sie eigentlich keins), um ihre driving skills zu verbessern...

Montag, 26. November 2007

Heute keine Sätze, akute Grammatophobie

Heute nur kurz: Neuer Webcartoon entdeckt, siehe unten Liste. Hier Kostprobe:

Sonntag, 25. November 2007

Das Spitzboubenblog wurde gehackt!

Login-Name: Spitzboube@gmail.com
Passwort: 1234

Tja, da hätten die Spitzbouben bei der Passwortwahl mal lieber ein bisserl kreativer sein sollen! Zu spät. Hiermit verkünde ich den Sturz des Triumvirats und damit die Zwangsdemokratisierung dieses schönen Internettagebuchs. Ab jetzt bestimmt ihr, die User, wo’s langgeht. Los geht’s: Die Farbe dieses Blogs wird geändert.

Donnerstag, 22. November 2007

Dialog der Kulturen (diese Überschrift ist geklaut)

Ein Gespräch:
Junger Mann: "Ich war gestern bei Onkel Toms Hütte*" [*ein U-Bahnhof im äußersten Südwesten Berlins]
Junge Frau: "Was hast du denn da gemacht?"
Junger Mann: "Ich wollte mal sehen, wie's da ist."
Junge Frau (irritiert): "Du fährst wo hin, nur um zu sehen, wie es da ist??"
Junger Mann: "Ja. Wozu fährst du denn in Urlaub?"
Junge Frau (in übertriebenem und belustigtem Tonfall, als sei das von ihr Gesagte das Selbstverständlichste von der Welt und als verstünde sie nicht, wie man überhaupt diese Frage stellen könnte): "Äh, um zu entspannen!!?"
Junger Mann: "Ja, klar, aber ich meine, wozu fährst du in andere Länder?"
Junge Frau (im gleichen Tonfall): "Um zu entspannen!!? - Jedenfalls fahr ich bestimmt nicht wohin, nur um zu wissen, wie es dort ist. Wie soll es da schon sein - Sonne, Strand, Meer." Pause "Und wie ist es da so, bei Onkel Toms Hütte?"
Junger Mann (erzählt begeistert wie es da so ist): "Also die haben da echt so... [usw.]"

Montag, 19. November 2007

Amoklauf!

Durch diesen Blogeintrag (auf den mich ein Freund aufmerksam machte) bin ich wieder auf eine Band gestoßen, die ich vor ungefähr fünf Jahren mal auf einem kleinen Festival in meiner süddeutschen Heimat hörte: MONO FÜR ALLE. Das hinterließ einen bleibenden Eindruck: Ein schlaksiger Berseker hinter einer Art Stehpult stehend, in ein weißes Gewand gehüllt, zwischen Jesus-Hemd und Irrenanstalt, zottelige, veschwitzte Haare, brüllte sich mit seiner zarten, hohen Fistelstimme die Seele aus dem Leib - und das auch noch mit so schön-bizarren Texten ("Honecker, bitte, komm zurück, ich brauch keine Bananen!") - siehe unten. Damals kaufte ich ihre selbstgebastelte CD, die aber leider einen Kratzer hatte und deswegen nicht funktionierte. Aber, natürlich, bei YouTube gibt es all die tollen Lieder ja auch. Nur für euch, weil es so schön ist:





Man möge in dem verlinkten Blogeintrag gerne lesen, wie absurd sich der deutsche /bayrische Staatsschutz mal wieder aufführt, von wegen "extrem konspiratives Vorgehen". - Ich finde, unser Blog ist auch "extrem konspirativ", weil im Grunde niemand weiß, wer sich hinter be, bou und spit_Z eigentlich so richtig in Wirklichkeit verbirgt. In diesem Sinne rufen wir alle zum Amoklauf auf und dazu, "Mono für Alle" im Geiste beizustehen.